DHL - Dämliche Hilfslieferanten

23. August 2010

Vor etwas mehr als einer Woche habe ich im Internet ein paar Ersatzteile für ein Notebook bestellt. Ursprünglich war es geplant das Notebook noch im Laufe der vergangenen Woche zu reparieren, was eigentlich auch im Rahmen des Machbaren gewesen wäre. Da ich am gleichen Tag, an dem ich die Ersatzteile bestellt hatte, eine Regenjacke für die Arbeit bestellte, diese dann bereits Dienstag in meinen Händen war, war ich von Montag bis ca. Donnerstag voller Hoffnung spätestens am Samstag die Ersatzteile zu bekommen. Immerhin wurde mir nur knapp eine Stunde nach Bestellung mitgeteilt, dass eben jene zum Versand bereit wäre. Samstags fragte ich dann per Mail nach wo denn die Bestellung bleiben würde. Da sie mit DHL verschickt werden sollte, hatte ich schon die schlimmsten Befürchtungen das sie in irgend einem DHL-Depot verloren gegangen sei und nie wieder auftauchen würde.
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Ralf 3

Behandelt sie wie Holzpfosten

23. August 2010

Politik wird oft mit schmutzigen Lügen, faulen Tricks und scheinheiligen Versprechen betrieben. Was nicht ins Konzept passt, wird so lange verdreht bis es passt. Traurig aber wahr. Mindestens genauso traurig und mindestens genauso wahr ist, dass die Kritiker der Politiker mit den selben Methoden zu Werke gehen. Anscheinend meint so mancher Aktivist, er könne es genauso machen und muss einfach nur Äpfel und Birnen zu einem feinen Kompott verrühren. Lesen Sie den Rest des Eintrages »

Ralf 11

Honk if u love this blog

19. August 2010

Wenn man schon einen Tag lang blöd bei MAN rum steht, dann nimmt man sich auch gerne mal einen Stoß Zubehörkataloge mit. Als ich unseren Schlosser heute fragte wann er denn bereit wäre mir eine neue Druckluftfanfare einzubauen, fragte der mich doch tatsächlich was Trucker LKW-Fahrer so toll an den Dingern finden würden. Dumme Frage du blöder Sack. Na der Effekt wenn man ganz dezent auf den Knopf für die Hupe drückt natürlich.


Direkter Link

(via)

Ralf 6

Nicht eng ist gefährlich…

11. August 2010

… sondern PKW-Fahrer die nicht wissen wie breit ihr Auto ist, dementsprechend die Spur nicht halten können und trotzdem meinen überholen zu müssen.

Ein neues Schild soll für mehr Sicherheit in Autobahnbaustellen sorgen. Da ich von Tag zu Tag mehr solcher Akrobaten wie auf dem Foto links begegne, dürfte das versetze Fahren, wie es die Verkehrsminister in einigen Bundesländern erproben, die einzige Möglichkeit sein um überhaupt durch die Baustelle zu kommen.
Ein wenig irritiert bin ich allerdings über die Formulierung “den Verzicht aufs Überholen“. Autofahrer die freiwillig auf etwas verzichten von dem sie ausgehen das es ihnen gottgegeben ist? Unmöglich!
Als LKW-Fahrer kann man das gerne mal ausprobieren. Selbst wenn nur 60km/h erlaubt sind und man mit 89km/h durch die Baustelle rauscht, gibt es ausreichend PKW-Fahrer die der Meinung sind sie müssten einen noch überholen. Mit einem freiwilligen Verzicht kommt man hier also nicht weit. Verbote bringen leider auch nichts, wie ich selber feststellen musste. So zum Beispiel beim 6-spurigen Ausbau der A2 bei Bad Eilsen. Es gab eine Zeit da musste ich fast täglich durch diese Baustelle. Obwohl dort ein Überholverbot ausgeschildert war, und dies mit guten Grund, flogen die Autos nur so an einem vorbei. Unzählige Unfälle zeugten dann davon das es eine besonders dämliche Idee war in dieser höllisch engen Baustelle zu überholen.
Viele LKW-Fahrer, mich eingeschlossen, zogen deswegen aus reinem Eigenschutz deswegen so weit rüber, dass sie fast mittig fuhren. Das war nun nicht als Gemeinheit gedacht, auch wollte niemand Selbstjustiz ausüben und das Überholverbot damit durchsetzen. Aber wer keine Lust hatte sich einen PKW in den Zwillingsreifen zu fahren, machte es halt so.

Die Baustelle bei Bad Eilsen ist nur ein Beispiel, es gab und gibt genug Baustellen wo ich durch Fahren in der Mitte das Überholen unterbunden habe. Und ich werde es auch in Zukunft so halten, denn nichts ist schlimmer als wenn neben einem minutenlang ein PKW her fährt der nicht überholen kann (oder will) und dann kommt plötzlich ein Schlagloch, Asphaltflicken oder andere Unebenheit. Wenn dann nur der Außenspiegel dran glauben muss, kann man oftmals von Glück reden.
Vielleicht setzt sich bei den PKW-Fahrern ja eines Tages die Erkenntnis durch das es manchmal eine viel bessere Idee ist versetzt zu fahren anstatt dieses Russisch-Roulett beim Überholen in der Baustelle zu spielen. Ich wage es jedoch zu bezweifeln.

Wo wir gerade dabei sind, wie wäre es eigentlich mal mit einem generellen Überholverbot für Transporter in Baustellen? Mein LKW ist 2,55 Meter breit, ohne Außenspiegel! Ein PKW kann in der Regel noch unter dem Außenspiegel durch fahren wenn es mal ganz eng wird. Ein Transporter würde mir den Außenspiegel aber glatt weg rasieren, was vielen von diesen Kamikazepiloten offensichtlich irgendwie überhaupt nicht klar ist. Beim nächsten Transporter werde ich es dann aber vielleicht mal einfach riskieren und anstatt akrobatisch auszuweichen und mein Leben zu riskieren, den Außenspiegel opfern. Mal schauen mit welcher Begründung ich dann die Schuld in die Schuhe geschoben bekomme.

Ralf 5

Bereit sein

08. August 2010

Nachher streichen ist doof. Wie wir mal gelernt haben. Nicht das ich davon ausgehe noch einmal in meinem Leben von so einer Art Journalist interviewt zu werden, schließlich bin ich nicht das wichtigste Blog Deutschlands im Bereich Rang 10 bis 25 der deutschen TopBlogs. Ich gehe auch nicht davon aus das ich es jemals werde. Also haben werde. Das wichtigste. Blog. Egal.
Aber es kann ja immer mal vorkommen. Also das man etwas gefragt wird. Und dann sitzt (oder steht) man da und die passende Antwort fällt einem erst ein, wenn es zu spät ist. Sprich wenn einem die dümmste aller möglichen Antworten bereits über die Lippen gekommen ist. Kennt man ja, hat man sich ja schon oft genug drüber geärgert. Oder nicht?

Ich bewege mich mit diesem Blog im Fokus der medialen Aufmerksamkeit. Na ja, wenn auch nicht unbedingt im direkten Fokus. Also ein wenig außerhalb vom Fokus. Einigen wir uns auf Randbereich. Passt.
Sich im Randbereich des medialen Aufmerksamkeitsfokus zu bewegen birgt die latente Gefahr das man eines Tages doch mal auf der Straße von einer Umfragetusse angesprochen wird ob man nicht so Sachen ins Internet schreibt die man für gewöhnlich als Blog oder Weblog bezeichnet und wie man sich dabei fühlt wenn man das tut und warum man das tut wenn es doch zig tausend andere feine Sachen gibt die man stattdessen tun könnte wie zum Beispiel Schnee schaufeln was ich ja gerade erst heute Vormittag gemacht habe (Habe ich natürlich nicht, es regnet wie doof. Aber mir fiel nichts besseres ein das man als Alternative zum Bloggen machen könnte).
Die dümmste aller möglichen Antworten wäre dann zum Beispiel, dass Bloggen einem auch noch das letzte Satzzeichen raubt. Die passende Antwort wäre wohl »Ja ich denke auch ab und zu über merkwürdige oder peinliche Sachen nach. Da unterscheide ich mich wohl kaum von all den anderen Menschen auf diesen Planeten. Aber im Gegensatz zu denen schreibe ich es auf und veröffentliche es im Internet, während die anderen nur rot anlaufen oder dämlich kichernd im Bus rumstehen.«

Bleibt zu hoffen das ich, wenn ich denn mal gefragt werden sollte, die passende und nicht die dümmste aller möglichen Antworten gebe.

Ralf 1