Weiterhin…

03. Januar 2006

… Dumm wie Klum.

Im Augenblick kursieren ja drei Fälle von geistiger Abwesenheit durch die Blogs. Der Shopblogger ist ein Namensdieb, das lawblog klaut Wörter und der Werbeblogger ist ein unerwünschter Trittbrettfahrer.
Alle drei Fälle haben geimnsam, dass da wohl jemand mit reichlich viel Langeweile ausgestattet ist. Beim lawblog gehe ich davon aus das es sich um ein Trittbrettfahrer handelt. Da er mittlerweile wohl gemerkt hat das er auf einem sehr dünnem Brett steht, hört man auch nichts mehr von ihm.
Im Fall Björn Harste vs. SoKo Namensklau (aka. Sozialgericht Bremen) dürfen wir uns wohl auf eine sehr lange Wartezeit einstellen. Immerhin mahlen deutsche Gerichtsmühlen langsam, sehr langsam, dafür aber gründlich. Irgendwann im Frühjahr 2007 wird das Verfahren nach eingehender Prüfung wegen sinnfreiheit eingestellt. Weitere Kommentare oder Erklärungen sind vom Sozialgericht in Bremen nicht zu verhnemen. So oder so ähnlich ist es ja schon öfters abgelaufen wenn Behörden Quatsch veranstalten.

Wesentlich interessanter dürfte der Fall Patrick Breitenbach vs. Die Klumpsons sein. Denn hier werden schon Vermutungen geäussert, dass es sich um ein Fake handeln könnte.
Wenn die Mails wirklich von Papa Klum stammen (bzw. in seinen Namen und mit seinem Wissen verschickt wurden), dann dürfte Papa Klum grade damit beschäftigt sein sich selbst in den Hintern zu beissen.
Etwas merkwürdig finde ich das seine Sekretärin anscheinend nichts davon weiß das Papa Klum heimlich Mails schreibt. Noch merkwürdiger, dass selbst das Anwaltsbüro, welches in der Regel die Klum GmbH vertritt, nichts davon weiß. Der Verdacht das sich jemand der Mailadresse von Papa Klum heimlich bemächtigt hat, liegt also schon recht nah.
Wenn dem so ist, frage ich mich allerdings warum weder Papa Klum noch die Klum GmbH dann dazu Stellung bezieht. Nachdem die Nachricht nun bei Golem, N24, der Netzzeitung und mittlerweile auch im Ausland bei 20min.ch erschienen ist, sollte sich doch im Hause Klum mal was rühren.

Eigentlich ist es egal ob es sich um den echten Papa Klum handelt oder nicht. Handelt es sich um den echten Papa Klum, dann gehört ihm wohl die goldene Zitrone des Monats für die dümmste Idee welche durch Restalkohol ausgelöst wurde.
Handelt es sich um ein Fake, dann bekommt Papa Klum nur eine halbe Zitrone. Die andere Hälfte hat sich die Heidi Klum GmbH durch anhaltende Untätigkeit redlich verdient. Wer ein solches PR-Desaster derart galoppieren lässt wo es doch relativ einfach aufzuhalten wäre, der gehört einfach nur ausgelacht. Dumm wie Klum eben.

Ralf

Kommentare geschlossen.