Auskunft

27. April 2006

Wenn Behörden einen Blogger nach einer IP-Adresse fragen, dann geht eine Welle der Empörung durch Klein Bloggersdorf. Die kann u.U. sogar dazu führen, dass Vertreter von Recht und Ordnung sich dazu genötigt fühlen, zu versichern das sie Verbindungsdaten nur gegen richterlichen Beschluß raus geben.
Am anderen Ende von Klein Bloggersdorf, gleich hinten links beim Schlammteich, da macht man sich nicht so große Gedanken um Datenschutz und richterliche Beschlüsse. Dort schreibt man vollständige IP-Adresse und waghalsige Vermutungen Anspielungen gleich in den Beitrag rein. Gab aber keinen Ärger, sondern, wie zu vermuten war, Beifall.

Teeregal mit Rohr-Ohr-Zucker.

Ralf

Es existieren 3 Kommentare für diesen Eintrag:

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Tobias schrieb:

Gibt’s auch Links zur Empörung und zum Beifall?

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Ralf schrieb:

Empörung und Beifall.

F: Darf man denn solche Daten einfach so weitergeben? (link)
A: “Einfach so” sicher nicht. Da bräuchte man schon was Schriftliches von der Staatsanwaltschaft oder vom Gericht. (link)

Es reicht allerdings anscheinend aus, wenn sich wenigstens ein Blogger beim Lesen des Blogs jedesmal halb tod lacht, um den Datenschutz aufzuheben. (link)

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Martina schrieb:

letzter Link passt nicht; aber ich weiß, was du meinst. ;)