Ausge-Reizt

18. Juli 2006
[...] die bekannte deutsche Bloggerin Lyssa und zukünftige Chefredakteurin in der WAZ-Mediengruppe [...]
Quelle: Wikipedia / Hervorhebung von mir

Tschüsssss Ulli…

Ralf

Es existieren 11 Kommentare für diesen Eintrag:

1
tboley schrieb:

Na, noch hast du die Chance, bei Wikipedi der erste zu sein, der einen Artikel zu Katharina Borchert schreiben.

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Ralf schrieb:

Och nööööööö. Lass mal …

3
Tim schrieb:

Der Eintrag zu Lyssa wird noch eine Zeit leer bleiben. Im Grunde weiss man wenig über sie. Juristin mit Hund. Journalistisch ist sie nicht besonders aufgefallen. Ihre OpenBC-Seite ist dürftig:

1. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: freie Autorin
2. Mindestenshaltbar: Redakteurin
3. das internet programm: Chefredakteurin

Keiner kennt die visist-Zahlen ihres “beliebten” blogs. In den Artikeln und Sendungen in den Medien, in denen sie als bloggerin aufgetaucht ist, hat sie immer versucht ein Versteckspiel zu machen - mit fremdem Wohungen, usw. Der Artikel in der freundin, wie man ihr sogar fremde Klamotten verpasst hat, hat sie amüsiert, aber war im Grunde ihr Stil.

Mal sehen, wie das aussieht, wenn sie die WAZ repräsentieren soll und wirklich 7/24 sich in den Medien verkaufen muss.

4
_octo_ schrieb:

Tim,

immer wieder erfrischend, wenn sich Anonyme über dürftige OpenBC-Profile beklagen.
Darüber hinaus war so ein Profil noch nie als Lebenslaufersatz gedacht.

Und wenn Du etwas mehr recherchiert und etwas weniger spekuliert hättest, wüsstest Du auch, daß die Freundin-Aufnahmen die ersten waren, die in einer fremden Wohnung stattfanden.

Vorher waren bei Lyssa mindestens zwei Fernsehteams und zwei Pressefotografen zu Gast.
Von Versteckspiel kann also keine Rede sein.

_octo_

5
Merlix schrieb:

Versteckspiel ist nun wirklich das letzte, was man Lyssa vorwerfen kann, sie lebt seit Jahren wesentlich öffentlicher als die meisten der aktuellen Kritiker. Und es gibt natürlich auch keine Verpflichtung, die visits eines Blogs öffentlich zu dokumentieren. Daß es ein beliebtes Blog ist, dürfte dennoch vollkommen außer Frage stehen, die diversen Preise gewann sie ja nicht per Zufall. Aus der persönliche Aversion Fakten hochzurechnen klappt nicht immer.

6
Ralf schrieb:

Öhm stop mal bitte. Unter dem Beitrag links steht als Tag “Spass”. Den Eintrag in der Wikipedia fand ich, als ich via Google mal recherchiert habe wie oft Lyssa nun als “stellvertretende Chefredakteurin” und “Online-Chefredakteurin” tituliert worden ist.

Das die Wikipedia sie gleich zur Chefredakteurin gemacht hat, fand ich schlichtweg amüsant. Mehr nicht.

Aber selbst wenn sie Chefredakteurin werden würde, müsste sie sich nicht 24/7 in den Medien präsentieren. Ganz im Gegenteil, Chefredakteure sind diejenigen, die mehr im Hintergrund arbeiten. Schließlich steht der Name der Redakteure und Journalisten unter den ARtikeln. Der Chefredakteur hält den Kopf hin, wenn die Redakteure Mist bauen (und macht noch paar andere Sachen wie Kaffee kochen und Fotokopien machen, usw.)

Preise, vor allem journalistische, bekommt man übrigens nicht für Qualität. Denn nichts ist subjektiver als journalistische Preise. Reine Geschmacksfrage. So ein Preis sagt also recht wenig aus. Ausser, dass man (zufällig) in der Jury ein paar Leute hat, die einen ganz gut leiden können.

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Merlix schrieb:

Es ging übrigens nicht um Qualität, es ging um Beliebtheit. Über so etwas sagen zum Beispiel Publikumpreise schon etwas aus,

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Merlix schrieb:

Punkt. Nicht Komma.

9
Ralf schrieb:

Beliebtheit ist ein noch wesentlich subjektiverer Faktor. Man muss nur das “richtige” Publikum aussuchen.
Alleine schon die Nominierungen für diese “Preise” sind ein Witz. Diese Preise sind genauso aussagekräftig, als wenn die Fleischereiinnung behauptet das Fleischwurst nicht nur lecker, sondern auch gesund ist.
Davon mal abgesehen, ein Publikumspreis ist bei der Liste der Qualitätssiegel nicht dabei? Oder täusche ich mich da grade?

Damit ist nun die Diskussion über Beliebtheit und Qualität unter diesem Eintrag beendet.

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Merlix schrieb:

Wenn Gegenargumente kommen, ist die Diskussion beendet? Ja, klar. Sehr erhellend.

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Ralf schrieb:

Nein. Wenn das Thema abdriftet, ist die Diskussion beendet. Und Thema des Beitrags war definitiv nicht die Beliebtheit oder Nicht-Beliebtheit von der Borchert.