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	<title>Ooroon Bai</title>
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	<description>Ehnd ei draffel araund de woold</description>
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		<title>Etwas Hilfe und viele Fragezeichen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 22:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurz vor Ende meiner Mittagspause kam heute ein Fahrer auf meinen LKW zu und fragte mich ob ich mich mit dem digitalen Fahrtenschreiber auskennen würde. Nun gut, was soll ich ihn anlügen. Zum einen hatte ich bereits eine Tachoschulung und zum anderen hantiere ich jeden Tag an dem Gerät herum. So gesehen hätte ich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Ende meiner Mittagspause kam heute ein Fahrer auf meinen LKW zu und fragte mich ob ich mich mit dem digitalen Fahrtenschreiber auskennen würde. Nun gut, was soll ich ihn anlügen. Zum einen hatte ich bereits eine Tachoschulung und zum anderen hantiere ich jeden Tag an dem Gerät herum. So gesehen hätte ich mit Ja antworten müssen hätte ich ihn nicht anlügen wollen. Er bat mich mitzukommen und mal einen Blick auf seinen Fahrtenschreiber zu werfen, angeblich hätte er gerade eben erst 45 Minuten Pause gemacht und nun würde ihn das Gerät schon wieder auffordern Pause zu machen. Da ich nur ungern Kollegen hängen lasse und ansonsten eh nur dummes Zeug ins Internet geschrieben hätte, ging ich mit ihm.<br />
Noch bevor wir an seinen LKW angekommen waren, fragte ich ihn ob er einen Ausdruck gemacht hat. In seinen Augen ploppten plötzlich tausend Fragezeichen auf und es waren nicht die letzten die ich sehen sollte. An seinem LKW angekommen setzte ich mich auf den Fahrersitz und er stieg auf der Beifahrerseite ein, dann sagte er mir das er gar nicht wisse wie man die Papierrolle einlegen würde. Nun ploppten in meinen Augen Fragezeichen auf. Denn während er im Staufach nach den Papierrollen kramte, erzählte er das er den LKW &#8220;erst&#8221; seit drei Wochen fahren würde und das ihm ja niemand was erklärt hätte. &#8220;<em>Gut</em>&#8221; dachte ich mir &#8220;<em>du fährst seit drei Wochen mit dem 40 Tonner durch die Welt und hast noch nicht einmal einen Ausdruck gemacht?</em>&#8221; Es waren nur zwei, drei kleine Handgriffe bis die Papierrolle eingelegt und der Ausdruck gestartet war. Während der Digitacho den Ausdruck anfertigte, fragte ich den Kollegen ob er sich denn keine Sorgen oder Gedanken um eine Kontrolle machen würde. Meine Frage beantwortete er mit einen eher hilflosen Blick und einen leichten Kopfschütteln.<br />
Auf mangelnde Intelligenz beruhende Sorglosigkeit, so könnte man das vielleicht umschreiben was der Kollege da macht. Würde er in eine Kontrolle kommen und die Frage der Beamten nach einen Ausdruck mit einen Schulterzucken oder &#8220;<em>Weiß nicht wie das geht</em>&#8221; beantworten, sie würden ihn auseinander nehmen bis keine Schraube mehr an ihren Platz ist.<br />
Mein Blick auf den Ausdruck lies mich dann aber erst recht stutzig werden. Ein Fragezeichen in der Auflistung der Tätigkeiten bedeutet für gewöhnlich, dass die Karte entnommen wurde. Und von diesen Fragezeichen hatte er rund 10 Stück auf einen relativ kurzen Ausdruck. Ich fragte ihn also ob er denn mal die Karte raus genommen hätte, was er aber verneinte. Dann schauten wir gemeinsam nach warum das Gerät seine letzte Pause nicht aufgezeichnet hat. Ich sagte zu ihm das er in den letzten 7 Stunde noch gar keine Pause gemacht hätte, es war entweder Lenkzeit, Arbeitszeit oder Bereitschaft aufgezeichnet worden. &#8220;<em>Ach, muss man das da oben immer umstellen? Da, die 45 Minuten, da habe ich Pause gemacht</em>&#8221; sagte er zu mir und deutete auf einen 45er Block mit Arbeitszeit.</p>
<p>Nun musste ich erst einmal durchatmen. Ich erklärte ihm das er am Digitacho auf Pause stellen müssen wenn er Pause macht. Und auf Arbeit wenn er arbeitet. Zudem müsse er den Ausdruck unterschreiben und aufbewahren da er seine Lenkzeit um 4 Minuten überzogen hatte. Als letztes empfahl ich ihm aber ganz dringend mal in eine Werkstatt zu fahren und abklären zu lassen warum der Digitacho ständig aufzeichnet das er die Karte heraus genommen hätte. Stimmte seine Angabe das er die Karte nicht heraus genommen hat, dann ist das Gerät defekt und er hätte schon längst eine Werkstatt aufsuchen müssen.<br />
Nachdem ich ihm die grundlegendsten Funktionen und Vorgehensweisen des Digitachos erklärt hatte, schaute er mich schon fast verzweifelt an und fragte noch einmal &#8220;<em>Aber jetzt muss ich noch mal 45 Minuten Pause machen?</em>&#8221;<br />
Mir fiel nichts anderes ein als zu nicken und zu fragen ob er es denn noch weit hätte. Bis Krefeld musste er noch, Papier abladen. Das war noch eine gute Stunde Fahrtzeit und wahrscheinlich zu seinen Glück gibt es in Krefeld keine wirklich problematischen Ecken, sofern man auf den Hauptstraßen bleibt.</p>
<p>Wir wünschten uns noch gegenseitig ein schönes Wochenende und ich sah zu das ich wieder auf die Bahn kam. An einen Freitag habe ich nicht wirklich Lust Überstunden zu schieben. Unterwegs dachte ich noch ein wenig über diese Sorte Kraftfahrer nach. Der hatte über 20 Tonnen Papier geladen und war wahrscheinlich seit drei Wochen mit einem defekten Digitacho unterwegs den er nicht bedienen konnte. Wie die Ladung gesichert war, wollte ich mir dann gar nicht erst vorstellen. Und wenn er Köln anstatt Krefeld als Ziel seiner Fahrt genannt hätte, ich glaube die Katastrophe wäre vorprogrammiert gewesen.<br />
Ich weiß nicht wirklich wie ich ihn einsortieren soll. Arme Sau oder hoffnungslose Dumpfbratze. Wahrscheinlich eine arme Sau weil sein Chef es ausnutzt das er eine hoffnungslose Dumpfbratze ist die man ohne jegliche Einweisung los schicken kann. Der Blöde ist ja immer der, der unterwegs erwischt wird.</p>
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		<title>Sind Gewerkschaften noch zeitgemäß?</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 01:49:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Berufskraftfahrer lese ich immer wieder Diskussionen in denen es darum geht ob man einer Gewerkschaft beitreten soll oder nicht. Die Frage ob die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft Sinn macht, habe ich für mich selber bereits beantwortet. Ich bin für mich zu den Ergebnis gekommen das es nicht sinnvoll ist einer Gewerkschaft beizutreten. In meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Berufskraftfahrer lese ich immer wieder Diskussionen in denen es darum geht ob man einer Gewerkschaft beitreten soll oder nicht. Die Frage ob die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft Sinn macht, habe ich für mich selber bereits beantwortet. Ich bin für mich zu den Ergebnis gekommen das es nicht sinnvoll ist einer Gewerkschaft beizutreten. In meinen Augen sind Gewerkschaften nicht mehr zeitgemäß und haben vorwiegend nur noch historische Gründe.<br />
Um meine Einstellung zu verstehen, muss man sich kurz vor Augen führen wie und wann Gewerkschaften entstanden sind. Zu einer Zeit als Arbeiter keinerlei Rechte hatten und gnadenlos ausgebeutet werden durften, war es wichtig und richtig das sich Arbeiter organisierten und Gewerkschaften gründeten. Sie kämpften für ihre Rechte und somit haben wir heute gesetzlich garantierten Urlaub, geregelte Arbeitszeiten und viele andere in Gesetzen festgehaltene Rechte. Eine Leistung die man ausschließlich den Gewerkschaften zu verdanken hat und die ich ihnen auch respektvoll zugestehe.</p>
<p>Auf der anderen Seite sind die Arbeitgeber, auch sie waren nicht gänzlich untätig und haben sich in Verbänden organisiert. Diese Verbände gingen aber einen entscheidenden Schritt weiter und begnügten sich nicht damit sich mit den Forderungen der Gewerkschaften auseinander zu setzen. Vielmehr konzentrierten sich die Arbeitgeberverbände darauf intensive Lobbyarbeit zu betreiben. Vor allen in den letzten Jahrzehnten, in denen ausgedehnte Arbeitskämpfe eher die Ausnahme darstellten, wurde kräftig daran gearbeitet Fakten zu schaffen. Fakten in der Form, als dass die Lobbyisten erheblichen Einfluss auf die Regierungen nahmen und reihenweise unternehmerfreundliche Gesetze verabschiedet wurden.<br />
Wenn die Bundeskanzlerin oder der Außenminister eine Reise macht, werden sie in der Regel von einen Tross von Unternehmern und deren Vertretern begleitet. So ist z.B. die EU-Osterweiterung in wesentlichen auf den Einfluss der Unternehmer zurück zu führen. Unternehmer haben immer ein starkes Interesse daran neue Märkte mit möglichst niedrigen Hürden zu erobern. Ein anderer Aspekt, der zumindest innerhalb der EU gilt, ist der der &#8220;billigen&#8221; Arbeitskräfte. Da jeder EU-Bürger innerhalb der EU ohne große bürokratische Hürden in jeden Land der EU arbeiten darf, bietet sich für die Unternehmer neben einen neuen Absatzmarkt auch ein neuer Markt an günstigen Arbeitnehmern. So fährt z.B. ein Rumänischer Kraftfahrer völlig legal in Deutschland für einen Bruttolohn von rund 500-800 Euro. Vollzeit versteht sich.</p>
<p>Die Gewerkschaften haben die Globalisierung verpennt und gar nicht mitbekommen das es auch noch andere Länder gibt. Während also die Unternehmer fleißig billigen Ersatz für die teuren heimischen Arbeitnehmer gesucht (und gefunden) haben, haben die Gewerkschaften es schlichtweg verpennt die Interessen der Arbeitnehmer auch gegen die internationale Konkurrenz zu verteidigen.<br />
Mit dem Wandel der Märkte weg vom regionalen und nationalen Markt hin zum internationalen Markt hätten die Gewerkschaften intensive Lobbyarbeit leisten müssen um die heimischen Märkte und somit auch die heimischen Arbeitsplätze zu sichern. Statt dessen haben die Gewerkschaften sich in Kleinkriege mit den Unternehmern verzettelt und somit sogar kontraproduktiv gearbeitet.</p>
<p>Was sollte also einen Unternehmer daran hindern seine Produktion ins Ausland zu verlagern? Zumal die Lobbyisten der Arbeitgeberverbände jeden Weg dorthin, auch auf politischer Ebene, bereitet haben. Eigentlich hätte man erwarten können das die Gewerkschaften sich den neuen Umständen anpassen und ebenso Lobbyarbeit bei den Regierungen machen wie die Unternehmen. Dem war und ist jedoch nicht so. Lieber lassen die Gewerkschaften sich als Sieger feiern wenn sie einen weiteren Sozialplan mit Mühe und Not durchgeboxt bekommen, während die Unternehmer reihenweise Arbeitsplätze ins Ausland verlagern oder billige Arbeitskräfte von dort anheuern.</p>
<p>Was wir heutzutage als Arbeitnehmer dringend benötigen, ist ein Arbeitnehmerverband der intensive Lobbyarbeit betreibt um die heimischen Arbeitsplätze zu sichern. Denn wenn es keine Arbeitsplätze mehr gibt, braucht es auch keine Gewerkschaften mehr. Der Schutz und die Sicherung von Arbeitsplätzen ist heutzutage vorrangig vor dem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen. Etwas was die Gewerkschaften nicht leisten können und wollen.<br />
Erfahrungsgemäß können die Gewerkschaften ebenso wenig die Einhaltung von Gesetzen zum Arbeitsschutz überwachen, zumal dies auch nicht ihre Aufgabe ist. Hierfür gibt es z.B. die Gewerbeaufsichtsämter und das BAG. Da sich aber niemand für deren Ausbau und intensivere Kontrollen einsetzt, ist es ein leichtes für Unternehmer die Rechte von Arbeitnehmern mit Füßen zu treten.<br />
Von den Arbeitgeberverbänden können wir nicht erwarten das sie sich für den Ausbau z.B. des BAG oder der Gewerbeaufsichtsämter einsetzen. Auch liegt es nicht im Interesse der Arbeitgeberverbände sich für höhere Strafen für Unternehmer einzusetzen. Die Unternehmer sind zufrieden damit das es als erstes den Arbeitnehmer trifft und nicht den Unternehmer. Auch hier kann nur Lobbyarbeit etwas ändern. So lange sich kein Verband und kein Lobbyist in Berlin dafür einsetzt, wird sich daran nichts ändern.</p>
<p>Die Interessen des Einzelnen sind durch eine Gewerkschaft vielleicht ganz gut vertreten, grundsätzliches ändert sich dadurch jedoch nicht. Solch grundsätzliche Änderungen, die sich auf Bundesebene auswirken, können und wollen die Gewerkschaften aber nicht erreichen. Es bedarf jedoch einiger grundsätzlicher Änderungen damit nicht noch mehr Sozialpläne verabschiedet werden und die verbliebenen Arbeitsplätze zu reinen Ausbeuterverhältnissen verkommen.<br />
Viele Arbeitnehmer haben bereits erkannt das eine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft keinen einzigen Arbeitsplatz sichert und den Gewerkschaften den Rücken gekehrt. Diese Arbeitnehmer könnte man vielleicht wieder mobilisieren, wenn sie sehen das es einen Verband gibt der sich auch oder gar ausschließlich auf politischer Ebene für ihre Interessen einsetzt. Ein Verband der sich darum kümmert das Arbeitsplätze gesichert werden und die Einhaltung und Überwachung von Arbeitnehmerrechten auch um- und durchgesetzt wird. Ein Verband der sich dafür einsetzt das nicht der Arbeitnehmer als letzter in einer langen Kette von Verantwortlichen der einzige Schuldige ist, sondern das dass Übel mal an der Wurzel gepackt wird.</p>
<p>Leider gibt es einen solchen Verband nicht. Da die Gewerkschaften jedoch immer noch so denken und agieren wie zu beginn des 20. Jahrhunderts, ist eine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft auch keine Alternative. Ob sich das noch einmal ändern wird, ist fraglich. Ob es mal einen Verband gibt der die Interessen der Arbeitnehmer vertritt, ist genauso fraglich. Sollte es ihn mal geben, hat er sehr viel aufzuholen.</p>
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		<title>Wer in Deutschland die Gesetze macht</title>
		<link>http://neun12.de/artikel-2764/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 03:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Zitronen des Lebens]]></category>

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		<description><![CDATA[Glaubt noch jemand das die Gesetze in Deutschland von Politikern oder gar Fachleuten gemacht werden? Mittlerweile dürfte es weithin bekannt sein das in erster Linie Lobbyisten dafür verantwortlich sind was in den Gesetzen drin steht und was nicht. So auch bei der für 2013 angekündigten Reform des Flensburger Punktesystems. Juristen des Automobilklubs und Vertreter des  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glaubt noch jemand das die Gesetze in Deutschland von Politikern oder gar Fachleuten gemacht werden? Mittlerweile dürfte es weithin bekannt sein das in erster Linie Lobbyisten dafür verantwortlich sind was in den Gesetzen drin steht und was nicht. So auch bei der für 2013 angekündigten Reform des Flensburger Punktesystems.</p>
<blockquote><p>Juristen des Automobilklubs und Vertreter des  Bundesverkehrsministeriums arbeiten und diskutieren zurzeit an den letzten Einzelheiten.</p></blockquote>
<p>Mit &#8220;Juristen&#8221; sind die Juristen des ADAC, des größten deutschen Automobilclubs, gemeint. Nicht etwa Verkehrsexperten oder unabhängige Verkehrsjuristen. Demnach ist es auch nicht verwunderlich das es bei der Reform grundsätzlich darum geht:</p>
<blockquote><p>die Zahl der Einträge in Flensburg deutlich zu verringern</p></blockquote>
<p>Erst einmal löblich vom ADAC das er so sehr um die Führerscheine seiner Mitglieder bemüht ist. Ich frage mich jedoch ob der ADAC alle Verkehrsteilnehmer im Blick hat oder doch eher nur seine Stammkundschaft, also die PKW-Fahrer.</p>
<blockquote><p>Falsch ist es laut ADAC ebenfalls, dass künftig der Führerschein wesentlich früher als bisher (18 Punkte) entzogen wird. Richtig ist dagegen, dass Verstöße wie Handy am Steuer schwerer ins Gewicht fallen sollen. Für andere Verstöße, die nicht die Verkehrssicherheit gefährden, wie etwa die Einfahrt ohne Plakette in eine Umweltzone, gibt es keine Punkte mehr</p></blockquote>
<p>Kann ich mich damit endlich darauf freuen das Überholen mit zu geringer Differenzgeschwindigkeit keinen Punkt mehr einbringt weil es den Verkehr nur behindert und nicht gefährdet?<br />
Wohl kaum. Die so genannten &#8220;Elefantenrennen&#8221; werden wohl auch in Zukunft vom ADAC als verkehrsgefährdend eingestuft. Wohlwissend das faktisch nur LKW wegen diesen Deliktes belangt werden, während PKW-Fahrer mitunter minutenlang seelenruhig neben einem anderen Fahrzeug her fahren können ohne Punkte oder Bußgeld zu riskieren.</p>
<p>Vielleicht hätte man auch den einen oder anderen Vertreter der Schwerlastbranche mit ins Boot holen sollen. Aber das wusste der ADAC wahrscheinlich zu verhindern.</p>
<p><small>(Quelle aller Zitate: <a title="Auto-Reporter" href="http://www.auto-reporter.net/1385/2_1385_104_47180_1.php">Auto Reporter</a>)</small></p>
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		<title>Immer der Linie nach</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 21:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Outback]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche ging es für mich mal wieder nach Belgien, eine Tour die ich nicht so gerne fahre. Eigentlich sind unsere Belgienfahrten recht angenehme Touren. Hinfahren, Abkippen, zurück fahren. Die Firmen die wir anfahren liegen alle in Industriezonen und befinden sich in unmittelbarer Nähe zu einer Autobahn. Kein Rumgegurke durch kleine Dörfer und kein Suchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche ging es für mich mal wieder nach Belgien, eine Tour die ich nicht so gerne fahre. Eigentlich sind unsere Belgienfahrten recht angenehme Touren. Hinfahren, Abkippen, zurück fahren. Die Firmen die wir anfahren liegen alle in <em>Industriezonen</em> und befinden sich in unmittelbarer Nähe zu einer Autobahn. Kein Rumgegurke durch kleine Dörfer und kein Suchen da alles prima ausgeschildert ist. So gesehen dürfte man sich eigentlich gar nicht beschweren. Aber es ist sterbenslangweilig, wären da nicht die Belgier. Eine kleine Impression gefällig?</p>
<p style="text-align: center;">[video http://vimeo.com/36109907]</p>
<p style="text-align: left;">Das was im Video zu sehen ist, war die Perspektive, die ich für etwas mehr als eine Stunde hatte. Tempomat 85, immer schön dem Kollegen hinter her und ab und an mal den Fuß über dem Bremspedal wenn mal wieder einer dieser Wahnsinnigen angeschossen kommt. Das Fahrmanöver des schwarzen Transporters im Video zählte noch eher zu den harmloseren Aktionen. Kurz vor unserem Ziel in Zolder, gab es auf der Abfahrt zum Autobahnkreuz E314/E313 einen kleine Rückstau. Obwohl ich schon etwas heftiger abbremsen musste, schaffte ich es noch einen Abstand von rund 10 Meter zu meinen Vordermann einzuhalten. Dieser Abstand wurde dann auch sogleich von zwei PKW aufgefüllt die mich auf dem letzten Drücker überholt hatten. Ein dritter PKW schoss dann mit rund 60km/h diagonal durch die verbleibende Lücke auf den Standstreifen, um kurz danach sich in den fließenden Verkehr einzuordnen als sei nichts gewesen. 30 Sekunden Herzkasper die einen von jetzt auf gleich hellwach machen.</p>
<p style="text-align: left;">Als ich meine ersten Touren in den Niederlanden und Belgien fuhr, stockte mir jedes mal der Atem wenn ich überholt wurde. Einscheren mit 1-2 Meter &#8220;Sicherheitsabstand&#8221; ist dort vollkommen normal. Und wenn ein LKW den anderen mit 2km/h Geschwindigkeitsdifferenz überholt, sehen weder Niederländer noch Belgier ein das der LKW nicht schneller wird nur weil sie noch dichter auffahren. Abstände von 1 Meter sind dabei eher die Regel als die Ausnahme.<br />
So gesehen also ein Wunder das nicht alle Nase lang ein Unfall passiert. Aber in dem Punkt sind sie ja nicht nur stur, sondern auch berechenbar. In Deutschland wird ständig ohne trifftigen Grund und ohne es vorhersehen zu können gebremst. In Kombination mit zu geringen Abstand führt das sofort zu einen Unfall. Belgier kennen keine Bremse. Man kann sich sicher sein, dass sie nicht bremsen. Ausgenommen da ist vielleicht mal eine Leitplanke im Weg, so wie bei dem oben erwähnten Kandidaten der diagonal die Fahrspuren wechselte. Und das System nicht zu bremsen, funktioniert wunderbar, wenn auch mit reichlich Schrecksekunden wenn mal wieder einer wenige Zentimeter vor einem die Fahrspur wechselt.</p>
<p style="text-align: left;">Ich bin weit davon entfernt Loblieder auf Belgische oder Niederländische Autobahnen zu singen. So manch ein &#8220;Trucker&#8221; schwärmt ja schon mal gerne davon wie schön es dort sei und das man dort als LKW-Fahrer ja deutlich besser behandelt werden würde.<br />
Das ist natürlich Quatsch und Mythos. In Belgien ist es z.B. strengstens verboten während der Fahrt zu rauchen, zu essen oder gar mal einen Schluck zu trinken. Zudem gilt in Belgien ein generelles Überholverbot für LKW. Das sich daran niemand hält bzw. letzteres durch einzelne (eigentlich alle) Bezirksregierungen aufgehoben wurde, ist eine andere Geschichte.<br />
Man fühlt sich in Belgien einfach besser behandelt weil die Unterschiede in kleinen, nahezu winzigen, Details bestehen. So sind in Belgien alle Sicherheitsanweisungen die von den einzelnen Werken ausgegeben werden grundsätzlich dreisprachig. Flämisch, Französisch und Deutsch. In manchen Werken gibt es sogar extra Sicherheitsanweisungen in Polnisch, Tschechisch und Russisch. Selbst auf den Verkehrsschildern steht unter &#8220;Aaken&#8221; noch einmal in Klammern der deutsche Name der Stadt (Aachen), so dass man nicht groß rätseln muss wie jetzt die Stadt in der jeweiligen Landessprache heißt.<br />
Für deutsche Fahrer ist Belgien und die Niederlande zudem in sofern ein Paradies, als das man selbst in entlegenen Winkeln noch jemand antrifft der Deutsch oder zumindest Englisch Spricht.</p>
<p style="text-align: left;">In Deutschland hingegen spricht man Deutsch. Und nur Deutsch. Wir hier im Ruhrgebiet sind zwar nicht direkt Grenzgebiet, jedoch würde einem Deutschen trotz der relativen Nähe zu den Niederlanden kein &#8220;Goedemorgen&#8221; oder &#8220;Tot ziens&#8221; über die Lippen kommen. Sicherheitsanweisungen sind in Deutschland auf Deutsch. Wer kein Deutsch spricht, hat Pech gehabt. Auch in deutschen Firmen gibt es z.B. Aufenthaltsräume für Fahrer (zuletzt gesehen im Grillo-Werk in Duisburg), wer jedoch sich unter den deutschen Begriff &#8220;Aufenthaltsraum&#8221; nichts vorstellen kann weil er kein Deutscher ist, bleibt halt in seinem LKW.<br />
Sicherlich gibt es hin und wieder einmal Firmen in denen Schilder und Anweisungen zweisprachig sind. Entweder es handelt sich um eine große Firma oder, was relativ häufig vorkommt, die Zweisprachigkeit resultiert aus einer gewissen Notwehr heraus. Und zwar immer dann, wenn in einer Firma viele Beschäftigte der deutschen Sprache nicht so wirklich mächtig sind oder wenn dort z.B. viele Fahrer aus dem Ostblock ankommen.</p>
<p style="text-align: left;">Ich empfinde es erst einmal als reine Höflichkeit das Anweisungen und Hinweise auch in einer anderen als der Landessprache verfügbar sind. Es macht mir <em>meine</em> Arbeit in einer fremden Umgebung leichter. Für gewöhnlich werde ich im Ausland auch dann noch normal behandelt, wenn man bemerkt das ich die Sprache nicht spreche.<br />
In Deutschland herrscht eine gewisse koloniale Arroganz. Man spricht Deutsch und denkt gar nicht daran das auch nur ansatzweise zu ändern. Das alleine schon empfinde ich als unhöflich. Hinzu kommt dieses <a title="Graphitti Blog" href="http://www.graphitti-blog.de/2011/10/13/was-man-macht-wenn-der-gesprachspartner-kein-deutsch-versteht/">typische aber merkwürdige Verhalten wenn jemand kein Deutsch versteht</a>. Anschreien und dutzen. Dieses Verhalten beschränkt sich übrigens nicht auf Ausländer. Sobald mein Gegenüber den Eindruck hat ich würde ihn sprachlich nicht verstehen, werde ich gerne mal rüde angebrüllt als sei ich geistig zurück geblieben.</p>
<p style="text-align: left;">So gesehen kann ich es gut verstehen das viele Fahrer gerne ins benachbarte Ausland fahren. Dort ist zwar nicht generell alles besser, wie manch einer gerne behauptet. Es sind aber, wie so oft im Leben, die kleinen Dinge die den Unterschied machen. Es ändert aber nichts daran das ich nicht so gerne nach Belgien fahre. Denn die Autobahnen dort sind und bleiben langweilig.</p>
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		<title>Kunstflug über Düsseldorf?</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zitronen des Lebens]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich diesen Flieger auf der A44 über Düsseldorf sah, dachte ich das der gleich abstürzt. Aufgefallen war mir der Flieger weil er eine so enge Kurve flog, dass ich beide Tragflächen sehen konnte. Ich würde mal schätzen das er in der Kurve eine Schräglage von 35-40° hatte. Als ich dann zur Kamera griff, zog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="picbox links"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  href="http://neun12.de/media/2012/01/CIMG0271.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2758" title="Kunstflugjumbo" src="http://neun12.de/media/2012/01/CIMG0271-150x150.jpg" alt="Kunstflugjumbo" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Als ich diesen Flieger auf der A44 über Düsseldorf sah, dachte ich das der gleich abstürzt. Aufgefallen war mir der Flieger weil er eine so enge Kurve flog, dass ich beide Tragflächen sehen konnte. Ich würde mal schätzen das er in der Kurve eine Schräglage von 35-40° hatte. Als ich dann zur Kamera griff, zog er steil im 45° Winkle nach oben.</p>
<p>Also wenn da Passagiere an Bord waren, die fliegen nie wieder mit der Airline. Vielleicht haben sie ja aber auch einen Kunstflug gebucht, wobei ich mir das nicht wirklich vorstellen kann.</p>
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		<title>Videocontent</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 19:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Outback]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich könnte ja mal wieder was hier rein schreiben. Eigentlich. Aber die letzte Woche war ich krank geschrieben und die Woche davor war arbeitstechnisch tote Hose. Einfach nichts zum Fahren da. Eigentlich eine gute Gelegenheit mal die ganzen Videos vom letzten Jahr zu schneiden und hochzuladen. Eigentlich. Vor dem Computer habe ich zwar die eine oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich könnte ja mal wieder was hier rein schreiben. Eigentlich. Aber die letzte Woche war ich krank geschrieben und die Woche davor war arbeitstechnisch tote Hose. Einfach nichts zum Fahren da.<br />
Eigentlich eine gute Gelegenheit mal die ganzen Videos vom letzten Jahr zu schneiden und hochzuladen. Eigentlich. Vor dem Computer habe ich zwar die eine oder andere Stunde verbracht, jedoch war ich mit einem anderen <a title="Yoda" href="http://yoda.neun12.de">Themengebiet</a> beschäftigt.</p>
<p>Weil ich aber gerade von <a title="TruckOnline" href="http://truckonline.de/blog/2012/01/14/unterwegs-14/">Maiks Beitrag</a> zu seiner neuen Kamera inspiriert wurde, raffe ich mich dann doch mal auf einen Video-Beitrag zu veröffentlichen. Allerdings nur in der Rohversion, Gründe dafür siehe oben.<br />
Aufgenommen habe ich es mit dem iPod, den ich zwischen Windschutzscheibe und OBU klemme, wo er dank <a title="Amazone" href="http://www.amazon.de/Belkin-Essential-Schutzh%C3%BClle-schwarz-durchsichtig/dp/B0041Q4NZC/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1326567764&amp;sr=8-1">Belkin-Gummihülle</a> auch da bleibt wo ich ihn hin gepackt habe.<br />
Im Video ist die <a title="GoogleMAps" href="http://maps.google.com/maps?saddr=Eschershausen,+Deutschland&amp;daddr=Gerzen&amp;hl=de&amp;ll=51.943418,9.72084&amp;spn=0.136506,0.264702&amp;sll=51.970077,9.787273&amp;sspn=0.064405,0.132351&amp;geocode=FbpiGAMdhxCTACmV5NLvT8C6RzEQYayUbawlBA%3BFS_vGAMdz5SVAClB7Mv7QLi6RzGATAggcKwlCg&amp;vpsrc=0&amp;mra=ls&amp;t=m&amp;z=12">Strecke zwischen Eschershausen und Gerzen</a> zu sehen. Sehr bergig, sehr kurvig und morgens um kurz vor 6 Uhr auch noch sehr dunkel. Wer sich nicht die kompletten elfeinhalb Minuten antun möchte, hier eine Liste der &#8220;Highlights&#8221;: 2:30, 5:00 &#8211; 5:30, 6:50. Die kleine Peinlichkeit bei 8:10 werde ich dann in der Endfassung raus schneiden. Daran war das blöde Navi schuld das sich immer erst dann meldet, wenn es eh schon zu spät ist.</p>
<p style="text-align: center;">[video http://vimeo.com/32654731]</p>
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		<title>Verlegenheits-Smalltalk</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 22:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwo in einem Industriegebiet in Wesseling. Ich mache gerade meine Container auf dem Anhänger fest als neben mir ein Kleintransporter anhält. Die Tür der Beifahrerseite geht auf und eine etwas fülligere Dame mit ein paar Zetteln in der Hand kämpft mit dem Gurt der sie am Aussteigen hindert. Ich drehe mich um und mache die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwo in einem Industriegebiet in Wesseling. Ich mache gerade meine Container auf dem Anhänger fest als neben mir ein Kleintransporter anhält. Die Tür der Beifahrerseite geht auf und eine etwas fülligere Dame mit ein paar Zetteln in der Hand kämpft mit dem Gurt der sie am Aussteigen hindert. Ich drehe mich um und mache die zwei, drei Schritte zum Auto da die gute Frau bereits Luft geholt hat um eine Frage zu formulieren. Ich kann es mir denken was sie will, denn auf den Zetteln ist der Ausdruck eines Routenplaners zu erkennen. Es entwickelt sich ein nicht so ungewöhnlicher kurzer Dialog<br />
&#8220;<em>Können Sie mir helfen, wir haben uns verfahren</em>&#8221;<br />
&#8220;<em>Nein, tut mir leid. Ich komme selber nicht von hier&#8230;</em>&#8221;<br />
&#8220;<em>Laut dieser Beschreibung hätten wir am dritten Kreisverkehr &#8230; ach das ist alles so blöd beschrieben&#8230;</em>&#8221;<br />
&#8220;<em>Ja, ab und zu bauen die mal einen neuen Kreisverkehr ohne das die in den Routenplanern verzeichnet werden&#8230;</em>&#8221;</p>
<p>Da ich keine Karten mehr dabei habe da ich für gewöhnlich den Weg zu unseren Kunden kenne und bei unbekannten oder neuen Kunden mich auf das Navi verlasse, machte ich ihr den Vorschlag die gesuchte Straße im Navi einzugeben. Dankend nahm die Frau mein Angebot an und gewann endlich den Kampf mit dem Gurt der nun doch die Leibesfülle frei gab, so dass die Frau aussteigen konnte. So konnte ich auch erkennen wen sie anfangs mit &#8220;wir&#8221; meinte. Am Steuer des Kleintransporters saß eine etwas jüngere Frau die das Gespräch von dort verfolgt hatte.<br />
Ich ging zum LKW dessen Motor noch lief und stellte am Navi den Eingabemodus ein. Plötzlich hörte ich jemanden an der Tür stehend sagen &#8220;<em>Wenn ich es sehe, dann weiß ich bescheid</em>&#8221; was wohl übersetzt bedeuten sollte: Kann ich da mal einen Blick drauf werfen wenn es fertig ist?<br />
Klar, habe ich kein Problem mit. Mein LKW ist immer hübsch gepflegt und die doch recht attraktive junge Dame die ich sah als ich meinen Blick vom Navi zur Tür wandte, sah nicht so aus als würde sie mir den LKW unterm Hintern weg klauen. Aus Höflichkeit und weil er mir irgendwie zu laut war, stellte ich erst einmal den Motor ab, habe dabei aber nicht bedacht, dass ich damit auch dem Navi den Strom abdrehe. Also sofort wieder Zündschlüssel rumgedreht und Navi mit Strom versorgt. Solche Aktionen nimmt einen die von MAN verbaute Steinzeittechnik allerdings übel. So übel, dass das Navi erst einmal komplett abgestürzt ist. Dies teilte ich der jungen Frau mit und sagte ihr das es einen Augenblick dauern könne bis sich das <del>Mistvieh</del> Navi wieder gefangen hätte.<br />
Die so entstandenen Wartezeit versuchte sie dann mit etwas Verlegenheits-Smalltalk zu überbrücken<br />
&#8220;<em>Ganz schön hoch&#8230; da oben</em>&#8221; Ich bin nicht wirklich gut in Smalltalk und antwortete nur knapp &#8220;<em>Eigentlich nicht. Gewöhnungssache</em>&#8221;</p>
<p>Für einen Außenstehenden muss der Dialog zwischen der jungen Frau und mir wie ein Gespräch vom Deppentreffen geklungen haben. Wirklich daran erinnern welche komplett sinnfreien Sätze wir noch ausgetauscht haben, kann und will ich mich gar nicht. Die ältere der beiden Frauen unterbrach unsere &#8220;angeregte&#8221; Konversation dann auch mit einem erfreuten &#8220;<em>Guck ma&#8217; da drüben isses ja!</em>&#8221; und deutete mit ausgestreckten Arm auf einen Zweckbau auf der anderen Seite der Bahngleise. Die jüngere Frau bedankte sich und ich stieg aus meinem LKW aus um meine Container weiter zu verzurren. Noch bevor ich damit weiter machen konnte sah ich den Fragenden Blick der älteren Frau die sich beim Einsteigen in den Kleintransporter noch einmal bei mir für die gut gemeinte Hilfe bedankte. Ich ging die zwei Schritte zum Kleintransporter und die ältere Frau fragte dann auch gleich &#8220;<em>Wissen Sie vielleicht wie man da hin kommt? Wir haben uns total verfranst&#8230;</em>&#8221;<br />
Ich schaute kurz zu den Zweckbau um ich zu vergewissern das wir beide das gleiche Gebäude meinen, drehte mich wieder zum Kleintransporter und beugte mich etwas vor damit ich der Fahrerin den Weg erklären konnte. Den wusste ich zufällig, da ich bei der Anfahrt zum Kunden fast an diesen Zweckbau vorbei fahre.</p>
<p>Das die Fahrerin, also die jüngere von den beiden, etwas errötete und dann nur noch ein &#8220;<em>Ja&#8230;ähmmm&#8230;danke&#8230;ja&#8230;öhmmm&#8230;Elektrotechnik&#8230;auf Wiedersehen&#8230;.danke&#8230;ja</em>&#8221; stotterte und dabei fast schon stur gerade aus schaute, verwunderte mich ein wenig. Manche Menschen sind komisch, ist eine Lebenserfahrung. Vielleicht hatte die ältere auch nur von mir unbemerkt etwas lustiges gemacht. Oder einen Witz gemacht den ich nicht mitbekommen habe. &#8220;<em>Egal</em>&#8221; dachte ich mir und schaute den Kleintransporter kurz hinterher als dieser weg fuhr.<br />
Erst als ich mich wieder um die Verzurrung meiner Container kümmerte, fiel mir die Beschriftung am Zweckbau auf. In großen Buchstaben standen dort die Worte Erotik, Sex, DVD, Verleih usw. Ahja. Ein Geschäft mit unzweifelhaften Warenangebot. Ist ja ok.<br />
Aber sehe ich so aus, als würde ich davon ausgehen das jede attraktive Frau die mir zufällig begegnet und nach den Weg zur nächsten Pornovideothek fragt, dort eher was mit Produktion als mit irgendwas anderem zu tun haben? Ich bitte doch sehr. Wobei die ältere von den beiden nicht so aussah als würde sie Glühbirnen wechseln.</p>
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		<title>PmdD#7</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 21:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Quereinstieg in den PmdDay und gleich eine kleine Schummelei. Denn es sind Bilder vom 10.11. da wir am 11.11. eine Familienfeier hatten und die Bilder die ich an diesen Tag gemacht habe, rein privater Natur sind. Die Bilder zum PmdDay gibt es nach dem Klick und als kleinen Bonus noch ein Video. [video http://vimeo.com/32011692] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  href="http://neun12.de/media/2011/11/titel.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2723" title="Picture my day Day" src="http://neun12.de/media/2011/11/titel.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a>Mein Quereinstieg in den PmdDay und gleich eine kleine Schummelei. Denn es sind Bilder vom 10.11. da wir am 11.11. eine Familienfeier hatten und die Bilder die ich an diesen Tag gemacht habe, rein privater Natur sind. Die Bilder zum PmdDay gibt es nach dem Klick und als kleinen Bonus noch ein Video.<span id="more-2722"></span></p>
<div class="picbox"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441524"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441524_94e3a142959948dbb5a25d324271ce87_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441525"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441525_bcbdd96ad9d32c569ce9e15cef521976_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441526"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441526_c258642f1927e2c258c3863751b6e002_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441527"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441527_73bd3794d8dc828d47415733504a0373_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441528"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441528_5c12663ef108d9edc6e7d32986d97413_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441529"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441529_4f75d06e2a913a4efa80cad702da0b8c_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441530"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441530_b977a1958deb57fad5b764c3b421ab30_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441531"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441531_524c4c7d68f2caa9433a70d966352793_mblog.jpg" alt="" width="101" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441532"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441532_48fc14afcc71b4a366b9aec244504012_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441534"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441534_9203473f74a152b3150c0aa94fbed20d_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441535"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441535_34b1c7aaea3d74bce7eacb0b30a020f0_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441537"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441537_7c1d3fcdaf7c56e0aed2102472bebbe8_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441538"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441538_f619d14118fd98d13dbe95a9a8db2a15_mblog.jpg" alt="" width="101" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441539"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441539_0b32c6186960d3d6790d00d6d8b2e842_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a></div>
<p style="clear: both; text-align: center;">[video http://vimeo.com/32011692]</p>
<p style="clear: both;">Von allen Touren die ich fahre ist dies zwar eine der schöneren, jedoch auch nicht so wahnsinnig interessant. Die meiste Zeit verbringe ich mit Cruisen auf der Autobahn und ein Großteil davon auch noch bei Nacht, was nicht ganz so spannende Fotos her gibt.<br />
Ausgerichtet wurde der PmdD diesmal übrigens von <a title="Lordy" href="http://www.lordysweblog.net/2011/11/11/pmdd-7/">Lordy</a>, eine <a title="Google Spreadsheet" href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0Ao5A-El96vCvdDNQMHpOWXpmbkg5RldSOGQwZUd2Ync">Teilnehmerliste gibt es hier</a> und das <a title="Facebook" href="https://www.facebook.com/event.php?eid=230299757028674">Facebook-Event dort</a>.</p>
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		<title>Noch mal zum Thema Einfahrt</title>
		<link>http://neun12.de/artikel-2718/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 21:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider stand ich ja, als ich letztens Fotos von der Einfahrt zum Nachbargrundstück gemacht habe, quasi auf der falschen Seite. Diesmal kam ich von der anderen Seite und konnte sogar ein paar verwackelte Bewegtbilder machen. Jetzt sind auch die beiden Pöller zu sehen die in regelmäßigen Abständen umgefahren werden weil sie einfach zu dämlich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider stand ich ja, <a title="Steile Einfahrt" href="http://neun12.de/artikel-2712/">als ich letztens Fotos</a> von der Einfahrt zum Nachbargrundstück gemacht habe, quasi auf der falschen Seite. Diesmal kam ich von der anderen Seite und konnte sogar ein paar verwackelte Bewegtbilder machen.<br />
Jetzt sind auch die beiden Pöller zu sehen die in regelmäßigen Abständen umgefahren werden weil sie einfach zu dämlich im Weg stehen. Das die Autos so dicht an den rangierenden LKW fahren das sie ihn schon fast berühren, ist hingegen nicht unbedingt normal. Meistens haben die Fahrer das Glück auf verständnisvolle Mitmenschen zu treffen die wenigstens einen gewissen Respektabstand einhalten.</p>
<p style="text-align: center;">[video http://vimeo.com/31867155]</p>
<p style="text-align: left;">Falls sich also der eine oder andere mal wieder ärgert das die Einfahrt zu schmal, das Wetter zu schlecht und die Mitmenschen zu blöd sind, einfach dran denken das es immer noch schlechter sein kann.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Seelig sind die, die nicht lesen können</title>
		<link>http://neun12.de/artikel-2715/</link>
		<comments>http://neun12.de/artikel-2715/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 21:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Denn sie können Blödsinn verbreiten nach Lust und Laune. Heute gibt es einen Beitrag der mal nicht von Tonnen, Kilometern und bekloppten Fahrern handelt. Denn in meinem Feedreader ploppen plötzlich ständig Beiträge auf die vor blödsinnigen Äußerungen nur so strotzen. Das geht mir ein wenig auf die Peanuts und es muss mal raus. Google möchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Denn sie können Blödsinn verbreiten nach Lust und Laune.</p>
<p>Heute gibt es einen Beitrag der mal nicht von Tonnen, Kilometern und bekloppten Fahrern handelt. Denn in meinem Feedreader ploppen plötzlich ständig Beiträge auf die vor blödsinnigen Äußerungen nur so strotzen. Das geht mir ein wenig auf die Peanuts und es muss mal raus.<span id="more-2715"></span></p>
<p>Google möchte in Zukunft für seine Kartendienste ein wenig Geld sehen. Und es passierte was passieren musste: Panik und Planlosigkeit machen sich breit. Nicht selten wird schon davon gesprochen das selbst das Einbinden von Google Maps nicht mehr kostenlos sei. Ein schönes Beispiel dafür findet sich im <a title="Landkartenblog" href="http://landkartenindex.blogspot.com/2011/10/skandal-und-abzocke-google-maps-api.html">Landkartenblog</a>. Einer der Kommentatoren merkte bereits an das er sich nicht sicher sei ob es eine Satire ist oder nicht. Da der Autor seinen Beitrag in den Kommentaren jedoch verteidigt, scheint es ein ernst gemeinter Beitrag zu sein. Doch wie ernst kann es einem Menschen sein wenn er gegen Ende seines Beitrages behauptet</p>
<blockquote><p>Warum Google das macht sagt der Internetriese natürlich nicht.<br />
<small><a href="http://landkartenindex.blogspot.com/2011/10/skandal-und-abzocke-google-maps-api.html">landkartenblog</a></small></p></blockquote>
<p>wenn doch im <a title="Google Geo Developers Blog" href="http://googlegeodevelopers.blogspot.com/2011/10/introduction-of-usage-limits-to-maps.html">offiziellen Blogpost</a> recht eindeutig drin steht:</p>
<blockquote><p>We understand that the introduction of these limits may be concerning. However with the continued growth in adoption of the Maps API we need to secure its long term future by ensuring that even when used by the highest volume for-profit sites, the service remains viable. By introducing these limits we are ensuring that Google can continue to offer the Maps API for free to the vast majority of developers for many years to come.</p></blockquote>
<p>Frei übersetzt: Man möchte von den kommerziellen Nutzern etwas Geld sehen damit man den Dienst in Zukunft für die Masse an Nutzern kostenfrei halten kann. &#8220;<em>Wie jetzt? Kostenfrei? Die haben doch genug Geld!!</em>&#8221; wird sich jetzt so mancher denken. Na ja, offensichtlich nicht. Google als Gesamtes hat vielleicht genug Geld, was aber wenn Google seinen einzelnen Abteilungen nur ein begrenztes Budget bereit stellt? Vor allem aber dürfte Google Maps bisher jede Menge Geld verschlungen haben -alleine die Kartendaten von Navteq dürften eine kleines bis mittleres Vermögen gekostet haben- jedoch kaum Gewinn erzielt haben. Man darf nicht vergessen, Google ist ein gewinnorientierter Konzern und nicht der Heilige Sankt Martin.<br />
Schaut man sich mal kurz an was mancher Nutzern für lau und gratis verlangt, wird einem schnell klar das so ein Dienst auf Dauer nicht kostenlos bleiben kann.</p>
<blockquote><p>Eine große Chance bedeutet das jetzt für OpenStreetMap bzw. Openlayers und andere OpenStreetMap Entwickler, dem Platzhirsch Google mit seinem Eigentor, vom Tron zu jagen. Nur <strong>muss</strong> vor allen OpenLayers, die tolle Möglichkeiten mit der Kartensubstanz von OpenStreetMap weiter ausbauen. Bis 2012 <strong>muss</strong> man hier das Realisieren, was Google Maps API so stark gemacht hat. Die API <strong>muss</strong> auch generell für mobile Endgeräte funktionieren, bessere MySQL- und KML-Einbindung und endlich eine API mit Routenplaner, Landkarten und Satellitenbilder. [Hervorhebung von mir]<br />
<small><a href="http://landkartenindex.blogspot.com/2011/10/skandal-und-abzocke-google-maps-api.html">landkartenblog</a></small></p></blockquote>
<p>Ach ja. Eine Dies, ein Das und eine Tätärätätä. Und bitte alles für kostenlos und lau und auf ewig und immer. Ob der Autor auch nur ansatzweise eine Ahnung hat was Satellitenbilder kosten? Offensichtlich nicht. Interessiert ihn wohl auch nicht, er <em>muss</em> sie ja nicht bezahlen.<br />
Ich prophezeie jetzt mal den Untergang von OpenStreetMap sollten tatsächlich alle (oder große Mengen) Google Maps Benutzer dorthin pilgern. Zum einen ist OSM genauso wenig kostenlos wie z.B. die Wikipedia. Zum anderen muss es auch immer einen geben der das alles macht. Ja so ist das in dieser Kostenloskultur. Wikipedia kann jeder für umsonst und gratis nutzen. Aber auch nur deswegen, weil sehr viele sehr viel Geld spenden und damit die Wikipedia erst ermöglichen. Und die Wikipedia ist auch nur deswegen so reichhaltig und nutzbar, weil sehr viele Menschen sehr viel Zeit, Energie und Arbeit in das Projekt investieren. Wenige finanzieren also die Kostenloskultur vieler.<br />
Das geht immer so lange gut, bis die wenigen die Nase voll haben. Und diejenigen die als erstes die Nase voll haben, sind meistens diejenigen die (oft in ihrer Freizeit) die ganzen Artikel, Programme und APIs geschrieben, getestet und verbessert haben. Und zwar für lau und ohne Bezahlung.<br />
Meistens ist es dann soweit, wenn Leute angeschissen kommen sofort und kostenlos eine Dies und eine Das und eine Tätärätätä haben wollen. Aber etwas dafür geben, dass wollen sie nicht. Ansonsten hätten sie ja gleich bei dem großen, teuren Google bleiben können.<br />
Wie lange würde es wohl dauern bis mein Nachbar mir den Stinkefinger zeigt wenn ich mir jeden Tag sein Auto leihe und es leer gefahren wieder vor die Tür stelle? Natürlich jeden Abend mit einem Zettel an der Windschutzscheibe &#8220;<em>Kannste auch mal wieder waschen!!</em>&#8221;<br />
Google hat nun die Nase voll jeden Tag ihre Autos an Lieferanten und Pendler zu verleihen, die damit gutes Geld verdienen, und sie leer gefahren und abgenutzt zurück zu bekommen. Das bisschen Werbung was auf den Autos klebte, hat leider die Kosten irgendwann nicht mehr gedeckt.<br />
Nein, dieser Vergleich hinkt nicht. Server (die Autos) kosten nun einmal Geld. Ob in der Anschaffung, im Unterhalt, in der Wartung. Und auch die Entwickler (das Benzin) gibt es nicht gratis an der Ecke. All die Webseiten die Google Maps benutzen (Lieferdienste und Pendler) setzen darauf das die Entwickler bei Google gratis und völlig kostenlos für sie arbeiten. Machen sie ihren Job gut, wird es als völlig normal angesehen. Machen sie ihn schlecht, gibt es eins aufs Dach. Und zwar von den Nutzern, nicht von Google.<br />
Ein Entwickler bei Google bekommt jeden Monat seinen Scheck, ihm wird es schwer fallen wegen etwas Kritik seinen Job nicht mehr zu machen. Ein Entwickler bei OSM bekommt nichts, oft ist es eine Entscheidung die in aus den Bauch heraus gefällt wird das Projekt hinzuschmeißen und sich anderen Dingen zuzuwenden. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis bei OSM die Server hinken, die Nutzer anfangen rumzumaulen, die Entwickler den Ärger abbekommen und das ganze Projekt den Bach runter geht weil die leitenden Entwicklern es satt haben.</p>
<p>Solche und ähnliche Entwickelungen gab es schon bei vielen OpenSource-Projekten. WordPress, OpenOffice, Wikipedia, usw. Mit der Größe des Projektes wachsen auch die Probleme und Differenzen. Die meisten Projekte haben es mit Ach und Krach geschafft die Kurve zu bekommen. Was sich aber i.d.R. als größtes Problem und häufigster Stein des Anstoßes entpuppt hat, war die Finanzierung der Projekte. Einige sind daran gescheitert (Rivva), wieder auferstanden (Rivva), andere sind daran zerbrochen.</p>
<p>Neben den kaum erfüllbaren egoistischen Forderungen glänzen viele Beiträge zum Thema Google Maps zudem auch noch mit einem grandiosen Unwissen. &#8220;<em>Man muss kein Koch sein um zu wissen das die Suppe versalzen ist</em>&#8221; behauptet ein bekannter Blogger. Es wäre aber ganz gut wenn man mal zumindest selber in der Küche gestanden hat um beurteilen zu können was salzig ist und was nicht. Sage ich.</p>
<blockquote><p><em>Jeder Entwickler und Webmaster darf ab sofort Angst haben weil, Beispielweise ab 18 Uhr, die API nicht mehr läuft, weil die Obergrenze der Nutzungen erreicht ist</em> <small><a href="http://landkartenindex.blogspot.com/2011/10/skandal-und-abzocke-google-maps-api.html">landkartenblog</a></small></p>
<p>vs.</p>
<dl>
<dt id="tos_popular"><em><strong>If my web site or application becomes suddenly popular, will my maps stop working?</strong></em></dt>
<dd><em>No. Your maps will continue to function. However if your application qualifies for and consistently exceeds the published Maps API <a href="http://code.google.com/intl/en-EN/apis/maps/faq.html#usagelimits">usage limits</a>, you do not have a Maps API Premier license, and you do not enroll for online purchasing of excess map loads, a warning may be shown on your map and a Maps API Premier sales manager may contact you to discuss your licensing options.</em></dd>
</dl>
<p><small><a href="http://code.google.com/intl/en-EN/apis/maps/faq.html#tos_popular">Google</a></small></p></blockquote>
<p>Hey! Man kann es nachlesen! Kaum zu glauben!</p>
<blockquote><p>Und ganz wichtig: Als Abruf zählt nicht nur der komplette einmalige Aufbau der Karte, sondern jedesmal wenn eine Anfrage an den Server geschickt wird – von der Suche auf der Karte über die Routenplanung bis zum Abruf von Sateliten-Fotos. Diese Grenze wird also sehr viel schneller erreicht als es klingt.<br />
<small><a href="http://www.googlewatchblog.de/2011/10/ab-anfang-2012-google-maps-api-wird-kostenpflichtig/">Google Watch Blog</a></small></p>
<p>vs.</p>
<dl>
<dt id="tos_mapload"><strong>What constitutes a &#8216;map load&#8217; in the context of the usage limits that apply to the Maps API?</strong></dt>
<dd>A single map load occurs when:</p>
<ol type="a">
<li>the Maps JavaScript API (V2 or V3) is loaded by a web page or application;</li>
<li>a SWF that loads the Maps API for Flash is loaded by a web page or application; or</li>
<li>a single request is made for a map image from the Static Maps API.</li>
<li>a single request is made for a panorama image from the Street View Image API.</li>
</ol>
<p>The degree to which a user interacts with a map once it has been loaded has no impact on the usage limits.</p>
</dd>
</dl>
<p><small><a href="http://code.google.com/intl/en-EN/apis/maps/faq.html#tos_pricing">Google</a></small></p></blockquote>
<p>Und auch das <strong>kann</strong> man nachlesen. Wenn man denn so will. Und man ein wenig Englisch versteht. Aber wozu lesen wenn man auch so irgendwas schreiben kann? Irgendwas, egal was. Hauptsache klingt teuer und verbreitet etwas Panik. Man muss gar nicht verstehen was es bedeutet wenn in den <a title="Maps API FAQ" href="http://code.google.com/intl/en-EN/apis/maps/faq.html">Maps API FAQ</a> wortwörtlich drin steht das ein &#8220;<em>map load</em>&#8221; nicht ein Klick auf eine Karte, sondern das Laden der JavaScript-API ist. Und hätte man als Autor auch nur für 3 Pfennig Ahnung, bzw. würde sich mal die Mühe machen sich in das Thema einzuarbeiten, könnte man auch wissen das eine eindeutige IP-Adresse auch nur einen &#8220;<em>map load</em>&#8221; in 24 Stunden auslöst. Anders ausgedrückt: Wenn ich mit der gleichen IP-Adresse innerhalb von 24 Stunden zehnmal eine Webseite mit einer Google Map aufrufe, wird dies nur als <strong>ein</strong> map load gerechnet, nicht als zehn.<br />
Das ist so ungefähr der Punkt an dem ich sage das es einfach nicht mehr ausreicht nur zu wissen wann die Suppe versalzen ist, sondern wo man auch mal wissen muss wie man eine richtig gute Suppe kocht.<br />
Klar ist, diejenigen die in ihrem endlosen Geiz auf die Kostenloskultur gesetzt haben und billig zusammengefrickletes Stückwerk in ihre Webseite eingebaut haben, dürfen jetzt zittern. Zum einen weil der &#8220;Autor&#8221; dieser API-Implementierungen ihnen jetzt den Stinkefinger zeigt und sagt &#8220;<em>Mach doch selber</em>&#8220;. Zum anderen weil eine gut gebaute API-Implementierung sparsam mit den Ressourcen umgeht und bei einer durchschnittlichen Webseite kaum an die von Google gesetzten Limits ran kommt.<br />
Ein guter Programmierer dürfte in der Lage sein seine Applikation dahingehend anzupassen, dass noch mehr Ressourcen gespart werden. Etwas Caching hier, ein bisschen kreative Programmierung da. Aber! Gute Programmierer gibt es nun einmal nicht gratis oder kostenlos. Genauso wenig wie es gute Webdienste (dauerhaft) gratis und kostenlos gibt. Auch gute Programmierer wollen leben und müssen Geld verdienen. So wie z.B. die Programmierer bei Google.</p>
<p>Ja ich bin es satt das anhaltende Gejammer der ahnungslosen &#8220;Webmaster&#8221; zu lesen die sich in der Kostenloskultur suhlen wie die Säue im Schlamm. Die immer nur haben wollen wie die kleinen Kinder und sofort losheulen wenn sie ein wenig zurück geben sollen. Sie verdienen oft genug sehr viel Geld mit der Arbeit anderer, können sich aber nicht vorstellen dafür auch mal was zu investieren. Fangt endlich an euch selber Gedanken darum zu machen wie ihr euren Scheiß finanziert. Hört endlich auf euch darauf zu verlassen das andere schon ein Finanzierungsmodell finden werden um euch auch noch das letzte Bit kostenlos hinterher werfen zu können.</p>
<p>Und um zum Schluss noch mit einem sich verbreitenden Irrtum aufzuräumen: Es geht um die <strong>API</strong> von Google Maps. Man kann <a title="Google Maps API FAQ" href="http://code.google.com/intl/de-DE/apis/maps/faq.html#mapswithoutapi">Karten natürlich auch weiterhin ohne API einbinden. Und dazu gibt es sogar eine Anleitung in deutscher Sprache</a>. Na ja, wenn man Lesen kann. Und will.</p>
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