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	<title>Ooroon Bai</title>
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	<description>Ehnd ei draffel araund de woold</description>
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		<title>Immer der Linie nach</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 21:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche ging es für mich mal wieder nach Belgien, eine Tour die ich nicht so gerne fahre. Eigentlich sind unsere Belgienfahrten recht angenehme Touren. Hinfahren, Abkippen, zurück fahren. Die Firmen die wir anfahren liegen alle in Industriezonen und befinden sich in unmittelbarer Nähe zu einer Autobahn. Kein Rumgegurke durch kleine Dörfer und kein Suchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche ging es für mich mal wieder nach Belgien, eine Tour die ich nicht so gerne fahre. Eigentlich sind unsere Belgienfahrten recht angenehme Touren. Hinfahren, Abkippen, zurück fahren. Die Firmen die wir anfahren liegen alle in <em>Industriezonen</em> und befinden sich in unmittelbarer Nähe zu einer Autobahn. Kein Rumgegurke durch kleine Dörfer und kein Suchen da alles prima ausgeschildert ist. So gesehen dürfte man sich eigentlich gar nicht beschweren. Aber es ist sterbenslangweilig, wären da nicht die Belgier. Eine kleine Impression gefällig?</p>
<p style="text-align: center;">[video http://vimeo.com/36109907]</p>
<p style="text-align: left;">Das was im Video zu sehen ist, war die Perspektive, die ich für etwas mehr als eine Stunde hatte. Tempomat 85, immer schön dem Kollegen hinter her und ab und an mal den Fuß über dem Bremspedal wenn mal wieder einer dieser Wahnsinnigen angeschossen kommt. Das Fahrmanöver des schwarzen Transporters im Video zählte noch eher zu den harmloseren Aktionen. Kurz vor unserem Ziel in Zolder, gab es auf der Abfahrt zum Autobahnkreuz E314/E313 einen kleine Rückstau. Obwohl ich schon etwas heftiger abbremsen musste, schaffte ich es noch einen Abstand von rund 10 Meter zu meinen Vordermann einzuhalten. Dieser Abstand wurde dann auch sogleich von zwei PKW aufgefüllt die mich auf dem letzten Drücker überholt hatten. Ein dritter PKW schoss dann mit rund 60km/h diagonal durch die verbleibende Lücke auf den Standstreifen, um kurz danach sich in den fließenden Verkehr einzuordnen als sei nichts gewesen. 30 Sekunden Herzkasper die einen von jetzt auf gleich hellwach machen.</p>
<p style="text-align: left;">Als ich meine ersten Touren in den Niederlanden und Belgien fuhr, stockte mir jedes mal der Atem wenn ich überholt wurde. Einscheren mit 1-2 Meter &#8220;Sicherheitsabstand&#8221; ist dort vollkommen normal. Und wenn ein LKW den anderen mit 2km/h Geschwindigkeitsdifferenz überholt, sehen weder Niederländer noch Belgier ein das der LKW nicht schneller wird nur weil sie noch dichter auffahren. Abstände von 1 Meter sind dabei eher die Regel als die Ausnahme.<br />
So gesehen also ein Wunder das nicht alle Nase lang ein Unfall passiert. Aber in dem Punkt sind sie ja nicht nur stur, sondern auch berechenbar. In Deutschland wird ständig ohne trifftigen Grund und ohne es vorhersehen zu können gebremst. In Kombination mit zu geringen Abstand führt das sofort zu einen Unfall. Belgier kennen keine Bremse. Man kann sich sicher sein, dass sie nicht bremsen. Ausgenommen da ist vielleicht mal eine Leitplanke im Weg, so wie bei dem oben erwähnten Kandidaten der diagonal die Fahrspuren wechselte. Und das System nicht zu bremsen, funktioniert wunderbar, wenn auch mit reichlich Schrecksekunden wenn mal wieder einer wenige Zentimeter vor einem die Fahrspur wechselt.</p>
<p style="text-align: left;">Ich bin weit davon entfernt Loblieder auf Belgische oder Niederländische Autobahnen zu singen. So manch ein &#8220;Trucker&#8221; schwärmt ja schon mal gerne davon wie schön es dort sei und das man dort als LKW-Fahrer ja deutlich besser behandelt werden würde.<br />
Das ist natürlich Quatsch und Mythos. In Belgien ist es z.B. strengstens verboten während der Fahrt zu rauchen, zu essen oder gar mal einen Schluck zu trinken. Zudem gilt in Belgien ein generelles Überholverbot für LKW. Das sich daran niemand hält bzw. letzteres durch einzelne (eigentlich alle) Bezirksregierungen aufgehoben wurde, ist eine andere Geschichte.<br />
Man fühlt sich in Belgien einfach besser behandelt weil die Unterschiede in kleinen, nahezu winzigen, Details bestehen. So sind in Belgien alle Sicherheitsanweisungen die von den einzelnen Werken ausgegeben werden grundsätzlich dreisprachig. Flämisch, Französisch und Deutsch. In manchen Werken gibt es sogar extra Sicherheitsanweisungen in Polnisch, Tschechisch und Russisch. Selbst auf den Verkehrsschildern steht unter &#8220;Aaken&#8221; noch einmal in Klammern der deutsche Name der Stadt (Aachen), so dass man nicht groß rätseln muss wie jetzt die Stadt in der jeweiligen Landessprache heißt.<br />
Für deutsche Fahrer ist Belgien und die Niederlande zudem in sofern ein Paradies, als das man selbst in entlegenen Winkeln noch jemand antrifft der Deutsch oder zumindest Englisch Spricht.</p>
<p style="text-align: left;">In Deutschland hingegen spricht man Deutsch. Und nur Deutsch. Wir hier im Ruhrgebiet sind zwar nicht direkt Grenzgebiet, jedoch würde einem Deutschen trotz der relativen Nähe zu den Niederlanden kein &#8220;Goedemorgen&#8221; oder &#8220;Tot ziens&#8221; über die Lippen kommen. Sicherheitsanweisungen sind in Deutschland auf Deutsch. Wer kein Deutsch spricht, hat Pech gehabt. Auch in deutschen Firmen gibt es z.B. Aufenthaltsräume für Fahrer (zuletzt gesehen im Grillo-Werk in Duisburg), wer jedoch sich unter den deutschen Begriff &#8220;Aufenthaltsraum&#8221; nichts vorstellen kann weil er kein Deutscher ist, bleibt halt in seinem LKW.<br />
Sicherlich gibt es hin und wieder einmal Firmen in denen Schilder und Anweisungen zweisprachig sind. Entweder es handelt sich um eine große Firma oder, was relativ häufig vorkommt, die Zweisprachigkeit resultiert aus einer gewissen Notwehr heraus. Und zwar immer dann, wenn in einer Firma viele Beschäftigte der deutschen Sprache nicht so wirklich mächtig sind oder wenn dort z.B. viele Fahrer aus dem Ostblock ankommen.</p>
<p style="text-align: left;">Ich empfinde es erst einmal als reine Höflichkeit das Anweisungen und Hinweise auch in einer anderen als der Landessprache verfügbar sind. Es macht mir <em>meine</em> Arbeit in einer fremden Umgebung leichter. Für gewöhnlich werde ich im Ausland auch dann noch normal behandelt, wenn man bemerkt das ich die Sprache nicht spreche.<br />
In Deutschland herrscht eine gewisse koloniale Arroganz. Man spricht Deutsch und denkt gar nicht daran das auch nur ansatzweise zu ändern. Das alleine schon empfinde ich als unhöflich. Hinzu kommt dieses <a title="Graphitti Blog" href="http://www.graphitti-blog.de/2011/10/13/was-man-macht-wenn-der-gesprachspartner-kein-deutsch-versteht/">typische aber merkwürdige Verhalten wenn jemand kein Deutsch versteht</a>. Anschreien und dutzen. Dieses Verhalten beschränkt sich übrigens nicht auf Ausländer. Sobald mein Gegenüber den Eindruck hat ich würde ihn sprachlich nicht verstehen, werde ich gerne mal rüde angebrüllt als sei ich geistig zurück geblieben.</p>
<p style="text-align: left;">So gesehen kann ich es gut verstehen das viele Fahrer gerne ins benachbarte Ausland fahren. Dort ist zwar nicht generell alles besser, wie manch einer gerne behauptet. Es sind aber, wie so oft im Leben, die kleinen Dinge die den Unterschied machen. Es ändert aber nichts daran das ich nicht so gerne nach Belgien fahre. Denn die Autobahnen dort sind und bleiben langweilig.</p>
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		<title>Kunstflug über Düsseldorf?</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Zitronen des Lebens]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich diesen Flieger auf der A44 über Düsseldorf sah, dachte ich das der gleich abstürzt. Aufgefallen war mir der Flieger weil er eine so enge Kurve flog, dass ich beide Tragflächen sehen konnte. Ich würde mal schätzen das er in der Kurve eine Schräglage von 35-40° hatte. Als ich dann zur Kamera griff, zog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="picbox links"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  href="http://neun12.de/media/2012/01/CIMG0271.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2758" title="Kunstflugjumbo" src="http://neun12.de/media/2012/01/CIMG0271-150x150.jpg" alt="Kunstflugjumbo" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Als ich diesen Flieger auf der A44 über Düsseldorf sah, dachte ich das der gleich abstürzt. Aufgefallen war mir der Flieger weil er eine so enge Kurve flog, dass ich beide Tragflächen sehen konnte. Ich würde mal schätzen das er in der Kurve eine Schräglage von 35-40° hatte. Als ich dann zur Kamera griff, zog er steil im 45° Winkle nach oben.</p>
<p>Also wenn da Passagiere an Bord waren, die fliegen nie wieder mit der Airline. Vielleicht haben sie ja aber auch einen Kunstflug gebucht, wobei ich mir das nicht wirklich vorstellen kann.</p>
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		<title>Videocontent</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 19:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich könnte ja mal wieder was hier rein schreiben. Eigentlich. Aber die letzte Woche war ich krank geschrieben und die Woche davor war arbeitstechnisch tote Hose. Einfach nichts zum Fahren da. Eigentlich eine gute Gelegenheit mal die ganzen Videos vom letzten Jahr zu schneiden und hochzuladen. Eigentlich. Vor dem Computer habe ich zwar die eine oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich könnte ja mal wieder was hier rein schreiben. Eigentlich. Aber die letzte Woche war ich krank geschrieben und die Woche davor war arbeitstechnisch tote Hose. Einfach nichts zum Fahren da.<br />
Eigentlich eine gute Gelegenheit mal die ganzen Videos vom letzten Jahr zu schneiden und hochzuladen. Eigentlich. Vor dem Computer habe ich zwar die eine oder andere Stunde verbracht, jedoch war ich mit einem anderen <a title="Yoda" href="http://yoda.neun12.de">Themengebiet</a> beschäftigt.</p>
<p>Weil ich aber gerade von <a title="TruckOnline" href="http://truckonline.de/blog/2012/01/14/unterwegs-14/">Maiks Beitrag</a> zu seiner neuen Kamera inspiriert wurde, raffe ich mich dann doch mal auf einen Video-Beitrag zu veröffentlichen. Allerdings nur in der Rohversion, Gründe dafür siehe oben.<br />
Aufgenommen habe ich es mit dem iPod, den ich zwischen Windschutzscheibe und OBU klemme, wo er dank <a title="Amazone" href="http://www.amazon.de/Belkin-Essential-Schutzh%C3%BClle-schwarz-durchsichtig/dp/B0041Q4NZC/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1326567764&amp;sr=8-1">Belkin-Gummihülle</a> auch da bleibt wo ich ihn hin gepackt habe.<br />
Im Video ist die <a title="GoogleMAps" href="http://maps.google.com/maps?saddr=Eschershausen,+Deutschland&amp;daddr=Gerzen&amp;hl=de&amp;ll=51.943418,9.72084&amp;spn=0.136506,0.264702&amp;sll=51.970077,9.787273&amp;sspn=0.064405,0.132351&amp;geocode=FbpiGAMdhxCTACmV5NLvT8C6RzEQYayUbawlBA%3BFS_vGAMdz5SVAClB7Mv7QLi6RzGATAggcKwlCg&amp;vpsrc=0&amp;mra=ls&amp;t=m&amp;z=12">Strecke zwischen Eschershausen und Gerzen</a> zu sehen. Sehr bergig, sehr kurvig und morgens um kurz vor 6 Uhr auch noch sehr dunkel. Wer sich nicht die kompletten elfeinhalb Minuten antun möchte, hier eine Liste der &#8220;Highlights&#8221;: 2:30, 5:00 &#8211; 5:30, 6:50. Die kleine Peinlichkeit bei 8:10 werde ich dann in der Endfassung raus schneiden. Daran war das blöde Navi schuld das sich immer erst dann meldet, wenn es eh schon zu spät ist.</p>
<p style="text-align: center;">[video http://vimeo.com/32654731]</p>
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		<title>Verlegenheits-Smalltalk</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 22:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwo in einem Industriegebiet in Wesseling. Ich mache gerade meine Container auf dem Anhänger fest als neben mir ein Kleintransporter anhält. Die Tür der Beifahrerseite geht auf und eine etwas fülligere Dame mit ein paar Zetteln in der Hand kämpft mit dem Gurt der sie am Aussteigen hindert. Ich drehe mich um und mache die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwo in einem Industriegebiet in Wesseling. Ich mache gerade meine Container auf dem Anhänger fest als neben mir ein Kleintransporter anhält. Die Tür der Beifahrerseite geht auf und eine etwas fülligere Dame mit ein paar Zetteln in der Hand kämpft mit dem Gurt der sie am Aussteigen hindert. Ich drehe mich um und mache die zwei, drei Schritte zum Auto da die gute Frau bereits Luft geholt hat um eine Frage zu formulieren. Ich kann es mir denken was sie will, denn auf den Zetteln ist der Ausdruck eines Routenplaners zu erkennen. Es entwickelt sich ein nicht so ungewöhnlicher kurzer Dialog<br />
&#8220;<em>Können Sie mir helfen, wir haben uns verfahren</em>&#8221;<br />
&#8220;<em>Nein, tut mir leid. Ich komme selber nicht von hier&#8230;</em>&#8221;<br />
&#8220;<em>Laut dieser Beschreibung hätten wir am dritten Kreisverkehr &#8230; ach das ist alles so blöd beschrieben&#8230;</em>&#8221;<br />
&#8220;<em>Ja, ab und zu bauen die mal einen neuen Kreisverkehr ohne das die in den Routenplanern verzeichnet werden&#8230;</em>&#8221;</p>
<p>Da ich keine Karten mehr dabei habe da ich für gewöhnlich den Weg zu unseren Kunden kenne und bei unbekannten oder neuen Kunden mich auf das Navi verlasse, machte ich ihr den Vorschlag die gesuchte Straße im Navi einzugeben. Dankend nahm die Frau mein Angebot an und gewann endlich den Kampf mit dem Gurt der nun doch die Leibesfülle frei gab, so dass die Frau aussteigen konnte. So konnte ich auch erkennen wen sie anfangs mit &#8220;wir&#8221; meinte. Am Steuer des Kleintransporters saß eine etwas jüngere Frau die das Gespräch von dort verfolgt hatte.<br />
Ich ging zum LKW dessen Motor noch lief und stellte am Navi den Eingabemodus ein. Plötzlich hörte ich jemanden an der Tür stehend sagen &#8220;<em>Wenn ich es sehe, dann weiß ich bescheid</em>&#8221; was wohl übersetzt bedeuten sollte: Kann ich da mal einen Blick drauf werfen wenn es fertig ist?<br />
Klar, habe ich kein Problem mit. Mein LKW ist immer hübsch gepflegt und die doch recht attraktive junge Dame die ich sah als ich meinen Blick vom Navi zur Tür wandte, sah nicht so aus als würde sie mir den LKW unterm Hintern weg klauen. Aus Höflichkeit und weil er mir irgendwie zu laut war, stellte ich erst einmal den Motor ab, habe dabei aber nicht bedacht, dass ich damit auch dem Navi den Strom abdrehe. Also sofort wieder Zündschlüssel rumgedreht und Navi mit Strom versorgt. Solche Aktionen nimmt einen die von MAN verbaute Steinzeittechnik allerdings übel. So übel, dass das Navi erst einmal komplett abgestürzt ist. Dies teilte ich der jungen Frau mit und sagte ihr das es einen Augenblick dauern könne bis sich das <del>Mistvieh</del> Navi wieder gefangen hätte.<br />
Die so entstandenen Wartezeit versuchte sie dann mit etwas Verlegenheits-Smalltalk zu überbrücken<br />
&#8220;<em>Ganz schön hoch&#8230; da oben</em>&#8221; Ich bin nicht wirklich gut in Smalltalk und antwortete nur knapp &#8220;<em>Eigentlich nicht. Gewöhnungssache</em>&#8221;</p>
<p>Für einen Außenstehenden muss der Dialog zwischen der jungen Frau und mir wie ein Gespräch vom Deppentreffen geklungen haben. Wirklich daran erinnern welche komplett sinnfreien Sätze wir noch ausgetauscht haben, kann und will ich mich gar nicht. Die ältere der beiden Frauen unterbrach unsere &#8220;angeregte&#8221; Konversation dann auch mit einem erfreuten &#8220;<em>Guck ma&#8217; da drüben isses ja!</em>&#8221; und deutete mit ausgestreckten Arm auf einen Zweckbau auf der anderen Seite der Bahngleise. Die jüngere Frau bedankte sich und ich stieg aus meinem LKW aus um meine Container weiter zu verzurren. Noch bevor ich damit weiter machen konnte sah ich den Fragenden Blick der älteren Frau die sich beim Einsteigen in den Kleintransporter noch einmal bei mir für die gut gemeinte Hilfe bedankte. Ich ging die zwei Schritte zum Kleintransporter und die ältere Frau fragte dann auch gleich &#8220;<em>Wissen Sie vielleicht wie man da hin kommt? Wir haben uns total verfranst&#8230;</em>&#8221;<br />
Ich schaute kurz zu den Zweckbau um ich zu vergewissern das wir beide das gleiche Gebäude meinen, drehte mich wieder zum Kleintransporter und beugte mich etwas vor damit ich der Fahrerin den Weg erklären konnte. Den wusste ich zufällig, da ich bei der Anfahrt zum Kunden fast an diesen Zweckbau vorbei fahre.</p>
<p>Das die Fahrerin, also die jüngere von den beiden, etwas errötete und dann nur noch ein &#8220;<em>Ja&#8230;ähmmm&#8230;danke&#8230;ja&#8230;öhmmm&#8230;Elektrotechnik&#8230;auf Wiedersehen&#8230;.danke&#8230;ja</em>&#8221; stotterte und dabei fast schon stur gerade aus schaute, verwunderte mich ein wenig. Manche Menschen sind komisch, ist eine Lebenserfahrung. Vielleicht hatte die ältere auch nur von mir unbemerkt etwas lustiges gemacht. Oder einen Witz gemacht den ich nicht mitbekommen habe. &#8220;<em>Egal</em>&#8221; dachte ich mir und schaute den Kleintransporter kurz hinterher als dieser weg fuhr.<br />
Erst als ich mich wieder um die Verzurrung meiner Container kümmerte, fiel mir die Beschriftung am Zweckbau auf. In großen Buchstaben standen dort die Worte Erotik, Sex, DVD, Verleih usw. Ahja. Ein Geschäft mit unzweifelhaften Warenangebot. Ist ja ok.<br />
Aber sehe ich so aus, als würde ich davon ausgehen das jede attraktive Frau die mir zufällig begegnet und nach den Weg zur nächsten Pornovideothek fragt, dort eher was mit Produktion als mit irgendwas anderem zu tun haben? Ich bitte doch sehr. Wobei die ältere von den beiden nicht so aussah als würde sie Glühbirnen wechseln.</p>
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		<title>PmdD#7</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 21:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Quereinstieg in den PmdDay und gleich eine kleine Schummelei. Denn es sind Bilder vom 10.11. da wir am 11.11. eine Familienfeier hatten und die Bilder die ich an diesen Tag gemacht habe, rein privater Natur sind. Die Bilder zum PmdDay gibt es nach dem Klick und als kleinen Bonus noch ein Video. [video http://vimeo.com/32011692] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  href="http://neun12.de/media/2011/11/titel.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2723" title="Picture my day Day" src="http://neun12.de/media/2011/11/titel.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a>Mein Quereinstieg in den PmdDay und gleich eine kleine Schummelei. Denn es sind Bilder vom 10.11. da wir am 11.11. eine Familienfeier hatten und die Bilder die ich an diesen Tag gemacht habe, rein privater Natur sind. Die Bilder zum PmdDay gibt es nach dem Klick und als kleinen Bonus noch ein Video.<span id="more-2722"></span></p>
<div class="picbox"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441524"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441524_94e3a142959948dbb5a25d324271ce87_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441525"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441525_bcbdd96ad9d32c569ce9e15cef521976_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441526"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441526_c258642f1927e2c258c3863751b6e002_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441527"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441527_73bd3794d8dc828d47415733504a0373_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441528"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441528_5c12663ef108d9edc6e7d32986d97413_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441529"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441529_4f75d06e2a913a4efa80cad702da0b8c_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441530"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441530_b977a1958deb57fad5b764c3b421ab30_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441531"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441531_524c4c7d68f2caa9433a70d966352793_mblog.jpg" alt="" width="101" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441532"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441532_48fc14afcc71b4a366b9aec244504012_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441534"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441534_9203473f74a152b3150c0aa94fbed20d_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441535"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441535_34b1c7aaea3d74bce7eacb0b30a020f0_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441537"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441537_7c1d3fcdaf7c56e0aed2102472bebbe8_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441538"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441538_f619d14118fd98d13dbe95a9a8db2a15_mblog.jpg" alt="" width="101" height="135" /></a><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left; margin: 1px;" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7441539"><img src="http://www.23hq.com/23666/7441539_0b32c6186960d3d6790d00d6d8b2e842_mblog.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a></div>
<p style="clear: both; text-align: center;">[video http://vimeo.com/32011692]</p>
<p style="clear: both;">Von allen Touren die ich fahre ist dies zwar eine der schöneren, jedoch auch nicht so wahnsinnig interessant. Die meiste Zeit verbringe ich mit Cruisen auf der Autobahn und ein Großteil davon auch noch bei Nacht, was nicht ganz so spannende Fotos her gibt.<br />
Ausgerichtet wurde der PmdD diesmal übrigens von <a title="Lordy" href="http://www.lordysweblog.net/2011/11/11/pmdd-7/">Lordy</a>, eine <a title="Google Spreadsheet" href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0Ao5A-El96vCvdDNQMHpOWXpmbkg5RldSOGQwZUd2Ync">Teilnehmerliste gibt es hier</a> und das <a title="Facebook" href="https://www.facebook.com/event.php?eid=230299757028674">Facebook-Event dort</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Noch mal zum Thema Einfahrt</title>
		<link>http://neun12.de/artikel-2718/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 21:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider stand ich ja, als ich letztens Fotos von der Einfahrt zum Nachbargrundstück gemacht habe, quasi auf der falschen Seite. Diesmal kam ich von der anderen Seite und konnte sogar ein paar verwackelte Bewegtbilder machen. Jetzt sind auch die beiden Pöller zu sehen die in regelmäßigen Abständen umgefahren werden weil sie einfach zu dämlich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider stand ich ja, <a title="Steile Einfahrt" href="http://neun12.de/artikel-2712/">als ich letztens Fotos</a> von der Einfahrt zum Nachbargrundstück gemacht habe, quasi auf der falschen Seite. Diesmal kam ich von der anderen Seite und konnte sogar ein paar verwackelte Bewegtbilder machen.<br />
Jetzt sind auch die beiden Pöller zu sehen die in regelmäßigen Abständen umgefahren werden weil sie einfach zu dämlich im Weg stehen. Das die Autos so dicht an den rangierenden LKW fahren das sie ihn schon fast berühren, ist hingegen nicht unbedingt normal. Meistens haben die Fahrer das Glück auf verständnisvolle Mitmenschen zu treffen die wenigstens einen gewissen Respektabstand einhalten.</p>
<p style="text-align: center;">[video http://vimeo.com/31867155]</p>
<p style="text-align: left;">Falls sich also der eine oder andere mal wieder ärgert das die Einfahrt zu schmal, das Wetter zu schlecht und die Mitmenschen zu blöd sind, einfach dran denken das es immer noch schlechter sein kann.</p>
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		<title>Seelig sind die, die nicht lesen können</title>
		<link>http://neun12.de/artikel-2715/</link>
		<comments>http://neun12.de/artikel-2715/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 21:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Denn sie können Blödsinn verbreiten nach Lust und Laune. Heute gibt es einen Beitrag der mal nicht von Tonnen, Kilometern und bekloppten Fahrern handelt. Denn in meinem Feedreader ploppen plötzlich ständig Beiträge auf die vor blödsinnigen Äußerungen nur so strotzen. Das geht mir ein wenig auf die Peanuts und es muss mal raus. Google möchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Denn sie können Blödsinn verbreiten nach Lust und Laune.</p>
<p>Heute gibt es einen Beitrag der mal nicht von Tonnen, Kilometern und bekloppten Fahrern handelt. Denn in meinem Feedreader ploppen plötzlich ständig Beiträge auf die vor blödsinnigen Äußerungen nur so strotzen. Das geht mir ein wenig auf die Peanuts und es muss mal raus.<span id="more-2715"></span></p>
<p>Google möchte in Zukunft für seine Kartendienste ein wenig Geld sehen. Und es passierte was passieren musste: Panik und Planlosigkeit machen sich breit. Nicht selten wird schon davon gesprochen das selbst das Einbinden von Google Maps nicht mehr kostenlos sei. Ein schönes Beispiel dafür findet sich im <a title="Landkartenblog" href="http://landkartenindex.blogspot.com/2011/10/skandal-und-abzocke-google-maps-api.html">Landkartenblog</a>. Einer der Kommentatoren merkte bereits an das er sich nicht sicher sei ob es eine Satire ist oder nicht. Da der Autor seinen Beitrag in den Kommentaren jedoch verteidigt, scheint es ein ernst gemeinter Beitrag zu sein. Doch wie ernst kann es einem Menschen sein wenn er gegen Ende seines Beitrages behauptet</p>
<blockquote><p>Warum Google das macht sagt der Internetriese natürlich nicht.<br />
<small><a href="http://landkartenindex.blogspot.com/2011/10/skandal-und-abzocke-google-maps-api.html">landkartenblog</a></small></p></blockquote>
<p>wenn doch im <a title="Google Geo Developers Blog" href="http://googlegeodevelopers.blogspot.com/2011/10/introduction-of-usage-limits-to-maps.html">offiziellen Blogpost</a> recht eindeutig drin steht:</p>
<blockquote><p>We understand that the introduction of these limits may be concerning. However with the continued growth in adoption of the Maps API we need to secure its long term future by ensuring that even when used by the highest volume for-profit sites, the service remains viable. By introducing these limits we are ensuring that Google can continue to offer the Maps API for free to the vast majority of developers for many years to come.</p></blockquote>
<p>Frei übersetzt: Man möchte von den kommerziellen Nutzern etwas Geld sehen damit man den Dienst in Zukunft für die Masse an Nutzern kostenfrei halten kann. &#8220;<em>Wie jetzt? Kostenfrei? Die haben doch genug Geld!!</em>&#8221; wird sich jetzt so mancher denken. Na ja, offensichtlich nicht. Google als Gesamtes hat vielleicht genug Geld, was aber wenn Google seinen einzelnen Abteilungen nur ein begrenztes Budget bereit stellt? Vor allem aber dürfte Google Maps bisher jede Menge Geld verschlungen haben -alleine die Kartendaten von Navteq dürften eine kleines bis mittleres Vermögen gekostet haben- jedoch kaum Gewinn erzielt haben. Man darf nicht vergessen, Google ist ein gewinnorientierter Konzern und nicht der Heilige Sankt Martin.<br />
Schaut man sich mal kurz an was mancher Nutzern für lau und gratis verlangt, wird einem schnell klar das so ein Dienst auf Dauer nicht kostenlos bleiben kann.</p>
<blockquote><p>Eine große Chance bedeutet das jetzt für OpenStreetMap bzw. Openlayers und andere OpenStreetMap Entwickler, dem Platzhirsch Google mit seinem Eigentor, vom Tron zu jagen. Nur <strong>muss</strong> vor allen OpenLayers, die tolle Möglichkeiten mit der Kartensubstanz von OpenStreetMap weiter ausbauen. Bis 2012 <strong>muss</strong> man hier das Realisieren, was Google Maps API so stark gemacht hat. Die API <strong>muss</strong> auch generell für mobile Endgeräte funktionieren, bessere MySQL- und KML-Einbindung und endlich eine API mit Routenplaner, Landkarten und Satellitenbilder. [Hervorhebung von mir]<br />
<small><a href="http://landkartenindex.blogspot.com/2011/10/skandal-und-abzocke-google-maps-api.html">landkartenblog</a></small></p></blockquote>
<p>Ach ja. Eine Dies, ein Das und eine Tätärätätä. Und bitte alles für kostenlos und lau und auf ewig und immer. Ob der Autor auch nur ansatzweise eine Ahnung hat was Satellitenbilder kosten? Offensichtlich nicht. Interessiert ihn wohl auch nicht, er <em>muss</em> sie ja nicht bezahlen.<br />
Ich prophezeie jetzt mal den Untergang von OpenStreetMap sollten tatsächlich alle (oder große Mengen) Google Maps Benutzer dorthin pilgern. Zum einen ist OSM genauso wenig kostenlos wie z.B. die Wikipedia. Zum anderen muss es auch immer einen geben der das alles macht. Ja so ist das in dieser Kostenloskultur. Wikipedia kann jeder für umsonst und gratis nutzen. Aber auch nur deswegen, weil sehr viele sehr viel Geld spenden und damit die Wikipedia erst ermöglichen. Und die Wikipedia ist auch nur deswegen so reichhaltig und nutzbar, weil sehr viele Menschen sehr viel Zeit, Energie und Arbeit in das Projekt investieren. Wenige finanzieren also die Kostenloskultur vieler.<br />
Das geht immer so lange gut, bis die wenigen die Nase voll haben. Und diejenigen die als erstes die Nase voll haben, sind meistens diejenigen die (oft in ihrer Freizeit) die ganzen Artikel, Programme und APIs geschrieben, getestet und verbessert haben. Und zwar für lau und ohne Bezahlung.<br />
Meistens ist es dann soweit, wenn Leute angeschissen kommen sofort und kostenlos eine Dies und eine Das und eine Tätärätätä haben wollen. Aber etwas dafür geben, dass wollen sie nicht. Ansonsten hätten sie ja gleich bei dem großen, teuren Google bleiben können.<br />
Wie lange würde es wohl dauern bis mein Nachbar mir den Stinkefinger zeigt wenn ich mir jeden Tag sein Auto leihe und es leer gefahren wieder vor die Tür stelle? Natürlich jeden Abend mit einem Zettel an der Windschutzscheibe &#8220;<em>Kannste auch mal wieder waschen!!</em>&#8221;<br />
Google hat nun die Nase voll jeden Tag ihre Autos an Lieferanten und Pendler zu verleihen, die damit gutes Geld verdienen, und sie leer gefahren und abgenutzt zurück zu bekommen. Das bisschen Werbung was auf den Autos klebte, hat leider die Kosten irgendwann nicht mehr gedeckt.<br />
Nein, dieser Vergleich hinkt nicht. Server (die Autos) kosten nun einmal Geld. Ob in der Anschaffung, im Unterhalt, in der Wartung. Und auch die Entwickler (das Benzin) gibt es nicht gratis an der Ecke. All die Webseiten die Google Maps benutzen (Lieferdienste und Pendler) setzen darauf das die Entwickler bei Google gratis und völlig kostenlos für sie arbeiten. Machen sie ihren Job gut, wird es als völlig normal angesehen. Machen sie ihn schlecht, gibt es eins aufs Dach. Und zwar von den Nutzern, nicht von Google.<br />
Ein Entwickler bei Google bekommt jeden Monat seinen Scheck, ihm wird es schwer fallen wegen etwas Kritik seinen Job nicht mehr zu machen. Ein Entwickler bei OSM bekommt nichts, oft ist es eine Entscheidung die in aus den Bauch heraus gefällt wird das Projekt hinzuschmeißen und sich anderen Dingen zuzuwenden. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis bei OSM die Server hinken, die Nutzer anfangen rumzumaulen, die Entwickler den Ärger abbekommen und das ganze Projekt den Bach runter geht weil die leitenden Entwicklern es satt haben.</p>
<p>Solche und ähnliche Entwickelungen gab es schon bei vielen OpenSource-Projekten. WordPress, OpenOffice, Wikipedia, usw. Mit der Größe des Projektes wachsen auch die Probleme und Differenzen. Die meisten Projekte haben es mit Ach und Krach geschafft die Kurve zu bekommen. Was sich aber i.d.R. als größtes Problem und häufigster Stein des Anstoßes entpuppt hat, war die Finanzierung der Projekte. Einige sind daran gescheitert (Rivva), wieder auferstanden (Rivva), andere sind daran zerbrochen.</p>
<p>Neben den kaum erfüllbaren egoistischen Forderungen glänzen viele Beiträge zum Thema Google Maps zudem auch noch mit einem grandiosen Unwissen. &#8220;<em>Man muss kein Koch sein um zu wissen das die Suppe versalzen ist</em>&#8221; behauptet ein bekannter Blogger. Es wäre aber ganz gut wenn man mal zumindest selber in der Küche gestanden hat um beurteilen zu können was salzig ist und was nicht. Sage ich.</p>
<blockquote><p><em>Jeder Entwickler und Webmaster darf ab sofort Angst haben weil, Beispielweise ab 18 Uhr, die API nicht mehr läuft, weil die Obergrenze der Nutzungen erreicht ist</em> <small><a href="http://landkartenindex.blogspot.com/2011/10/skandal-und-abzocke-google-maps-api.html">landkartenblog</a></small></p>
<p>vs.</p>
<dl>
<dt id="tos_popular"><em><strong>If my web site or application becomes suddenly popular, will my maps stop working?</strong></em></dt>
<dd><em>No. Your maps will continue to function. However if your application qualifies for and consistently exceeds the published Maps API <a href="http://code.google.com/intl/en-EN/apis/maps/faq.html#usagelimits">usage limits</a>, you do not have a Maps API Premier license, and you do not enroll for online purchasing of excess map loads, a warning may be shown on your map and a Maps API Premier sales manager may contact you to discuss your licensing options.</em></dd>
</dl>
<p><small><a href="http://code.google.com/intl/en-EN/apis/maps/faq.html#tos_popular">Google</a></small></p></blockquote>
<p>Hey! Man kann es nachlesen! Kaum zu glauben!</p>
<blockquote><p>Und ganz wichtig: Als Abruf zählt nicht nur der komplette einmalige Aufbau der Karte, sondern jedesmal wenn eine Anfrage an den Server geschickt wird – von der Suche auf der Karte über die Routenplanung bis zum Abruf von Sateliten-Fotos. Diese Grenze wird also sehr viel schneller erreicht als es klingt.<br />
<small><a href="http://www.googlewatchblog.de/2011/10/ab-anfang-2012-google-maps-api-wird-kostenpflichtig/">Google Watch Blog</a></small></p>
<p>vs.</p>
<dl>
<dt id="tos_mapload"><strong>What constitutes a &#8216;map load&#8217; in the context of the usage limits that apply to the Maps API?</strong></dt>
<dd>A single map load occurs when:</p>
<ol type="a">
<li>the Maps JavaScript API (V2 or V3) is loaded by a web page or application;</li>
<li>a SWF that loads the Maps API for Flash is loaded by a web page or application; or</li>
<li>a single request is made for a map image from the Static Maps API.</li>
<li>a single request is made for a panorama image from the Street View Image API.</li>
</ol>
<p>The degree to which a user interacts with a map once it has been loaded has no impact on the usage limits.</p>
</dd>
</dl>
<p><small><a href="http://code.google.com/intl/en-EN/apis/maps/faq.html#tos_pricing">Google</a></small></p></blockquote>
<p>Und auch das <strong>kann</strong> man nachlesen. Wenn man denn so will. Und man ein wenig Englisch versteht. Aber wozu lesen wenn man auch so irgendwas schreiben kann? Irgendwas, egal was. Hauptsache klingt teuer und verbreitet etwas Panik. Man muss gar nicht verstehen was es bedeutet wenn in den <a title="Maps API FAQ" href="http://code.google.com/intl/en-EN/apis/maps/faq.html">Maps API FAQ</a> wortwörtlich drin steht das ein &#8220;<em>map load</em>&#8221; nicht ein Klick auf eine Karte, sondern das Laden der JavaScript-API ist. Und hätte man als Autor auch nur für 3 Pfennig Ahnung, bzw. würde sich mal die Mühe machen sich in das Thema einzuarbeiten, könnte man auch wissen das eine eindeutige IP-Adresse auch nur einen &#8220;<em>map load</em>&#8221; in 24 Stunden auslöst. Anders ausgedrückt: Wenn ich mit der gleichen IP-Adresse innerhalb von 24 Stunden zehnmal eine Webseite mit einer Google Map aufrufe, wird dies nur als <strong>ein</strong> map load gerechnet, nicht als zehn.<br />
Das ist so ungefähr der Punkt an dem ich sage das es einfach nicht mehr ausreicht nur zu wissen wann die Suppe versalzen ist, sondern wo man auch mal wissen muss wie man eine richtig gute Suppe kocht.<br />
Klar ist, diejenigen die in ihrem endlosen Geiz auf die Kostenloskultur gesetzt haben und billig zusammengefrickletes Stückwerk in ihre Webseite eingebaut haben, dürfen jetzt zittern. Zum einen weil der &#8220;Autor&#8221; dieser API-Implementierungen ihnen jetzt den Stinkefinger zeigt und sagt &#8220;<em>Mach doch selber</em>&#8220;. Zum anderen weil eine gut gebaute API-Implementierung sparsam mit den Ressourcen umgeht und bei einer durchschnittlichen Webseite kaum an die von Google gesetzten Limits ran kommt.<br />
Ein guter Programmierer dürfte in der Lage sein seine Applikation dahingehend anzupassen, dass noch mehr Ressourcen gespart werden. Etwas Caching hier, ein bisschen kreative Programmierung da. Aber! Gute Programmierer gibt es nun einmal nicht gratis oder kostenlos. Genauso wenig wie es gute Webdienste (dauerhaft) gratis und kostenlos gibt. Auch gute Programmierer wollen leben und müssen Geld verdienen. So wie z.B. die Programmierer bei Google.</p>
<p>Ja ich bin es satt das anhaltende Gejammer der ahnungslosen &#8220;Webmaster&#8221; zu lesen die sich in der Kostenloskultur suhlen wie die Säue im Schlamm. Die immer nur haben wollen wie die kleinen Kinder und sofort losheulen wenn sie ein wenig zurück geben sollen. Sie verdienen oft genug sehr viel Geld mit der Arbeit anderer, können sich aber nicht vorstellen dafür auch mal was zu investieren. Fangt endlich an euch selber Gedanken darum zu machen wie ihr euren Scheiß finanziert. Hört endlich auf euch darauf zu verlassen das andere schon ein Finanzierungsmodell finden werden um euch auch noch das letzte Bit kostenlos hinterher werfen zu können.</p>
<p>Und um zum Schluss noch mit einem sich verbreitenden Irrtum aufzuräumen: Es geht um die <strong>API</strong> von Google Maps. Man kann <a title="Google Maps API FAQ" href="http://code.google.com/intl/de-DE/apis/maps/faq.html#mapswithoutapi">Karten natürlich auch weiterhin ohne API einbinden. Und dazu gibt es sogar eine Anleitung in deutscher Sprache</a>. Na ja, wenn man Lesen kann. Und will.</p>
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		<title>Steile Einfahrt</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 03:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf- und Abladen gehört zum täglichen Geschäft eines Kraftfahrers. Dabei ist nicht jede Ladestelle wirklich optimal anzufahren. Maik hatte z.B. hier die Hosen voll. Irgendwie kann ich es verstehen, auch ich hatte in den ersten Jahren in der Firma bei dem einen oder anderen Kunden Schweißperlen auf der Stirn. Da geht es nicht nur steil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf- und Abladen gehört zum täglichen Geschäft eines Kraftfahrers. Dabei ist nicht jede Ladestelle wirklich optimal anzufahren. Maik hatte z.B. <a href="http://truckonline.de/blog/2011/10/15/es-geht-bergab/">hier</a> die Hosen voll. Irgendwie kann ich es verstehen, auch ich hatte in den ersten Jahren in der Firma bei dem einen oder anderen Kunden Schweißperlen auf der Stirn. Da geht es nicht nur steil bergauf und bergab, es wird zusätzlich noch eng und oft genug muss man sich noch mit verständnislosen Autofahrern rum ärgern die nicht verstehen können oder wollen das man mit einem LKW etwas mehr Platz beim Rangieren benötigt.</p>
<p>Die Zufahrt auf den folgenden Bildern ist nicht direkt einer von unseren Kunden, es ist unsere Nachbarfirma. Diese muss ich zwar auch anfahren, jedoch über eine andere Zufahrt. Und ja, ich preise den Herrn jedes mal dafür das ich da nicht rückwärts rein muss wenn sich mal wieder ein Sattelschlepper oder Gliederzug da rückwärts rein zwängt.</p>
<div class="picbox"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  href="http://www.23hq.com/OoroonBai/photo/7411954"><img src="http://www.23hq.com/23666/7411954_e47e6c1bb3e341b12db415ebefb66246_standard.jpg" alt="" width="460" height="345" /></a></div>
<p><br style="clear: both;" /><br />
Auf dem Foto sieht es eher harmlos aus, doch das täuscht. Rechts und links parken Autos, und anfahren kann man die Einfahrt nur über die Hauptstraße. Das es dann auch noch relativ steil bergab geht, ist quasi nur das Zuckerli bei der ganzen Sache.</p>
<div class="picbox"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left;" href="http://www.23hq.com/user/258158/photo/7411955"><img style="padding: 0pt 10px 10px 0pt; border: 0pt none;" src="http://www.23hq.com/23666/7411955_ada17079e2cb7b436f54dee9cee20568_standard.jpg" alt="" /></a></div>
<p><br style="clear: both;" /><br />
Rückwärts von der Hauptstraße aus in die Einfahrt, dabei nicht zu lange trödeln oder zu oft neu ansetzen. Denn auch die geduldigsten Autofahrer werden irgendwann unruhig. Zum Glück kennen die meisten das Spielchen bereits und lassen genügend Abstand. Einige jedoch kenne es nicht und meinen, vielleicht weil sie dumm sind oder es nicht besser wissen, ganz nah an den LKW ran fahren zu müssen damit diesem auch möglichst wenig Spielraum bleibt.<br />
Es gab aber auch schon LKW-Fahrer denen es zu brenzlig war dort rückwärts rein zu rangieren. Die haben einfach den Anhänger abgekoppelt und auf der Straße stehen gelassen.<br />
Andere LKW-Fahrer aus der anderen Fahrtrichtung über die rechte Seite ihr Glück. Der kleine Baum musste schon darunter leiden und wagt sich gar nicht mehr Äste in Richtung Straße wachsen zu lassen.</p>
<p>Was man auf diesen Bild leider nicht sieht, sind die zwei Pöller auf der andere Straßenseite die verhindern sollen das die LKW den Gehweg auch noch als Rangierfläche benutzen. Dieses Jahr wurde einer der beiden Pöller mittlerweile 4 mal umgefahren. Denn die stehen nicht nur äußerst bescheiden im Weg, sie sind auch noch braun und im Rampenspiegel kaum zu erkennen. Selbst wenn man mit den Rädern auf der Straße bleibt, oft genug bleiben LKW mit der Stoßstange an einen von beiden hängen.</p>
<div class="picbox"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left;" href="http://www.23hq.com/user/258158/photo/7411956"><img style="padding: 0pt 10px 10px 0pt; border: 0pt none;" src="http://www.23hq.com/23666/7411956_04e16cd59372700c86b60b8355ced2f3_standard.jpg" alt="" /></a></div>
<p><br style="clear: both;" /><br />
Sobald der Anhänger die Einfahrt runter rollt, beginnt es zu knirschen. Dies ist der Punkt, an dem sich spätestens jeder Sattelfahrer fragt was er verbrochen hat um mit solchen Aktionen bestraft zu werden. Je nachdem welcher Typ von Auflieger hinten dran ist, hängen dann schon mal 1-2 Achsen in der Luft. In solchen Momenten hat wohl kaum ein Fahrer ein gutes Gefühl.</p>
<div class="picbox"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left;" href="http://www.23hq.com/user/258158/photo/7411957"><img style="padding: 0pt 10px 10px 0pt; border: 0pt none;" src="http://www.23hq.com/23666/7411957_207caa6442b659ead1d24805161191be_standard.jpg" alt="" /></a></div>
<p><br style="clear: both;" /><br />
Wenn du denkst du hast es geschafft, dann hast du den brenzligsten Punkt meistens noch vor dir. Viel Platz ist da nicht mehr zwischen den Knick und dem Tank. Dieser Kollege macht es bewusst oder unbewusst richtig. Er fährt diagonal über den Knick und vermeidet dadurch das der Tank dem Boden zu nahe kommt. Manch anderer hatte im letzten Augenblick noch mal vorgezogen um den Zug zu begradigen und hörte dann im Fahrerhaus ein merkwürdiges Kratzgeräusch. Vor allem LKW in Lowliner-Bauart lassen schon mal die eine oder andere Schraube an der Einfahrt hängen.</p>
<div class="picbox"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left;" href="http://www.23hq.com/user/258158/photo/7411958"><img style="padding: 0pt 10px 10px 0pt; border: 0pt none;" src="http://www.23hq.com/23666/7411958_909875e0234e4801bd18014a3d423098_standard.jpg" alt="" /></a></div>
<p><br style="clear: both;" /><br />
Es ist geschafft. Der LKW steht zumindest schon mal in der Einfahrt, der Verkehr kann wieder fließen. Sattelfahrer haben an diesem Punkt ca. 2 Liter Schweiß ins Hemd gepumpt, den Blutdruck auf 237 erhöht und nicht selten ein paar Kerben in ihre Palettenkästen gefahren. Federbälge, Domzapfen und Sattelplatte haben aufgehört vor Schmerzen zu schreien. Jetzt muss nur noch ans Tor rangiert werden.</p>
<div class="picbox"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  style="float: left;" href="http://www.23hq.com/user/258158/photo/7411959"><img style="padding: 0pt 10px 10px 0pt; border: 0pt none;" src="http://www.23hq.com/23666/7411959_dd26db2c48f6d02a767266a13711743e_standard.jpg" alt="" /></a></div>
<p><br style="clear: both;" /><br />
Vielleicht täuscht das Foto auch wieder ein wenig, aber es ist verdammt steil. Rückwärts fühlt sich immer alles noch etwas steiler an als es ohnehin ist. Nicht selten hat man das Gefühl direkt in den nächsten Abgrund zu rauschen. Es ist jedoch wie so vieles im Leben reine Übungssache und Gewohnheit. Dreimal gemacht und die Sache verliert ihren Schrecken. Was vorher fast unmöglich aussah, ist plötzlich die normalste Sache der Welt.</p>
<p><small>(diese Geschichte habe ich auch auf <a title="23hq.com Stories" href="http://www.23hq.com/OoroonBai/story/7411980">23hq.com</a> veröffentlicht)</small></p>
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		<title>Knapp daneben</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 00:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgend jemand in der Zentrale dachte es wäre eine gute Idee die neuen LKW mit Navigationsgeräte auszustatten. Genau genommen wollte man uns Fahrern nicht zwingend etwas Gutes tun, es ist vielmehr so, dass man die LKW mit Telematic ausstatten will und dies nur zusammen mit dem Radio in Topausstattung inkl. Navi geht. Ob und wann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgend jemand in der Zentrale dachte es wäre eine gute Idee die neuen LKW mit Navigationsgeräte auszustatten. Genau genommen wollte man uns Fahrern nicht zwingend etwas Gutes tun, es ist vielmehr so, dass man die LKW mit Telematic ausstatten will und dies nur zusammen mit dem Radio in Topausstattung inkl. Navi geht.</p>
<p>Ob und wann nun die Telematic tatsächlich nachgerüstet wird, weiß kein Mensch. Aber das Navi hätte man sich ehrlich gesagt sparen können. Meinen Erfahrungen nach ist das Kartenmaterial gut 5-6 Jahre alt obwohl die DVD mit der Jahreszahl &#8220;2010&#8243; vermuten lässt das Kartenmaterial wäre neueren Datums.<br />
Die Technik die in dem Navi steckt, dürfte noch einmal 5 Jahre älter sein. Ein Touchscreen sucht man bei dem Gerät vergeblich. Also erfolgt die Eingabe von Ort und Adresse mittels eines Drehknopfes und einer OK-Taste. So weit, so vertretbar. Was mich jedoch wundert, ist der Umstand das dass Navi ohne eingelegte DVD nicht funktioniert. Sprich, das Navi hat nur einen minimalen internen Speicher auf dem man ein paar Adressen ablegen kann. In Zeiten in denen selbst große Speichermengen von mehreren Gigabyte für wenige Euro zu haben sind, ist dies schon etwas unverständlich.<br />
Was bei der Benutzung jedoch noch viel mehr stört, ist die Geschwindigkeit mit der das Navi arbeitet. Wobei das Wort Geschwindigkeit hier ein wenig fehl am Platze ist. Zwischen Eingabe und Reaktion vergehen gerne mal ein paar Sekunden so das ich häufiger etwas ratlos auf den Bildschirm schaue und nicht weiß ob die Eingabe nun angenommen wurde oder ob das Navi sich mal wieder eine Pause gönnt. Gleiches gilt für die Berechnung von Routen. Dabei ist s egal ob man die Route berechnen lässt oder ob das Navi versucht eine Ausweichroute zu berechnen. Bei kurzen Fahrten kann es schon mal vorkommen das man bereits am Ziel ist während das Navi noch die Route berechnet. Taucht ein Stau auf, stellt man sich besser rein. Denn auch hier gilt: Entweder ist der Stau bereits vorbei bevor das Navi eine Ausweichroute gefunden hat oder die Zeit die man für die Ausweichroute benötigt ist dreimal länger als die, die man im Stau verbringen würde.</p>
<p>Ein schönes Beispiel für die Kreativität mit der das Navi arbeitet, durfte ich auf der Rückfahrt von Wickede/Ruhr erleben. Eigentlich eine einfache und lösbare Aufgabe. An der Ampel rechts abbiegen, auf die A445 auffahren und dann sofort im Kreuz Werl auf die A44 wechseln.<br />
Das Navi hatte eine andere Idee. Ich sollte die A445 meiden und irgendwo in Werl auf die A44 auffahren. Das war mir zu blöd, also bog ich einfach mal rechts ab. Doch anstatt nun vorzuschlagen korrekt auf die A445 aufzufahren, schlug das Navi erst einmal vor in die entgegen gesetzte Richtung aufzufahren und sich ein wenig das Sauerland anzuschauen. Erst als ich bereits auf der Auffahrt war, Kam das Navi auf die gleiche Idee wie ich sie hatte.<br />
Dies ist nun leider kein Einzelfall oder eine Ausnahme. Solche Routen sind bei diesem Navi eher die Regel. Hausnummern kennt es so gut wie gar nicht. Da liegen zwischen Hausnummer 4 und 6 schon mal gerne 2km. Müßig zu erwähnen das man mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vor Hausnummer 6 landet, sondern ganz woanders. Auch Durchfahrtsverbote ignoriert das Navi hartnäckig. In Lünen hätte mich das Navi in eine Straße geschickt, die für LKW aus guten Grund gesperrt ist. Zum Glück kannte ich den Kunden und wusste wo ich lang fahren musste. Das Navi jedoch versuchte mich bis 100 Meter vor dem Kunden, obwohl ich bereits auf der richtigen Straße war, noch zum umkehren zu bewegen. Und so geht es munter weiter. Fährt man nach Anweisungen dieses Navis, lernt man jede Menge der kleinsten Dörfer zwischen Rhein und Weser kennen. Nur Hauptstraßen, die wird man eher selten zu Gesicht bekommen.</p>
<div class="picbox links"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  href="http://neun12.de/media/2011/10/CIMG0194.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2705" title="Navi Fail #1" src="http://neun12.de/media/2011/10/CIMG0194-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></div>
<div class="picbox links"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  href="http://neun12.de/media/2011/10/CIMG0195.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2706" title="Navi Fail #2" src="http://neun12.de/media/2011/10/CIMG0195-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></div>
<div class="picbox links"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  href="http://neun12.de/media/2011/10/CIMG0198.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2707" title="Navi Fail #3" src="http://neun12.de/media/2011/10/CIMG0198-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></div>
<div class="picbox links"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  href="http://neun12.de/media/2011/10/CIMG0199.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2708" title="Navi Fail #4" src="http://neun12.de/media/2011/10/CIMG0199-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></div>
<div class="picbox links"><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  href="http://neun12.de/media/2011/10/CIMG0200.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2709" title="Navi Fail #5" src="http://neun12.de/media/2011/10/CIMG0200-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Das MAN für dieses Navi einen Aufpreis von mehreren tausend Euro verlangt (angeblich sind es 2.500 Euro), ist dabei der Gipfel der Frechheit. Es ist angeblich ein speziell für LKW abgestimmtes Navi. Die Frage ist nun nur, wo es programmiert wurde. Denn 5 Achsen, 40 Tonnen und 18,75m Gesamtlänge akzeptiert es als Konfiguration einfach nicht. Also fahre ich mit einer Konfiguration von 3 Achsen, 7,50m Länge und 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht!!<br />
Bei einem Fahrzeugpreis von rund 90.000 Euro (ohne Extras) habe ich deutlich mehr erwartet. Denn selbst in jedem billigen Franzosen gibt es bessere Navis für null Euro dazu.</p>
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		<title>Völlig normal</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 13:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In manchen Ländern scheint es völlig normal zu sein seinen LKW mitten auf der Straße abzustellen und dann abzuhauen. Zum Glück kam der Fahrer wieder nachdem er den Kaffeeautomaten gefunden hatte. Arschloch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"  href="http://neun12.de/media/2011/10/CIMG0180.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2696" title="Blöder Parkplatz" src="http://neun12.de/media/2011/10/CIMG0180-300x225.jpg" alt="Parkplatz mit leichter Behinderung" width="300" height="225" /></a>In manchen Ländern scheint es völlig normal zu sein seinen LKW mitten auf der Straße abzustellen und dann abzuhauen. Zum Glück kam der Fahrer wieder nachdem er den Kaffeeautomaten gefunden hatte. Arschloch.</p>
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