05. September 2011
Die Kraftfahrer weichen trotz der fast parallel verlaufenden Autobahn 20 Stettin-Lübeck auf die Bundesstraßen 104 und 198 aus, um Autobahnmaut zu sparen.
Ein “Super-Blitzer” soll jetzt die nächtliche Mautprellerei auf der B104 und B198 verhindern, so berichtet die Verkehrs Rundschau.
Ich kann verstehen wenn Anwohner den Schwerlastverkehr ab 22 Uhr aus ihrem Ort raus haben wollen. Nur dann soll man dies bitte nicht mit dem fadenscheinigen Argument begründen das Kraftfahrer angeblich Maut prellen wollen. Schaut man sich mal die Lage des Ortes Mirow an, so dürfte klar sein warum kaum ein LKW über die A20 anstatt über die B198 fährt. Die Mautersparnis dürfte im niedrigen einstelligen Bereich liegen. Die Kraftstoff- und vor allem Zeitersparnis hingegen im hohen zweistelligen Bereich.
Die Strecke über die A19 und A20 beträgt rund 166km. Über die B198 und B104 lediglich rund 75km. Da noch von Mautprellerei zu sprechen ist schon mehr als dreist.
Ralf
01. September 2011
Die Aufkleber “Bitte nicht Rauchen” gab es anscheinen im 4er-Pack.
Ralf
21. August 2011
Zum Glück ohne Probleme mit dem Automatik den Berg rauf gekommen. Irgendwie ist das mit dem Schalten an steilen Bergen beim MAN nicht so prickelnd. Manchmal kommt die Automatik auf die Idee an der steilsten Stelle der Steigung den Gang wechseln zu müssen und schafft es dann aber nicht. Wenn man sich dann uach noch Abseits von befestigten Straßen bewegt, ist das mulmifge Gefühl fast schon vorprogrammiert.
Ralf
09. August 2011
Ich schwöre einen Eid zu Gott,
dass ich das Gut,
das mir zu fahren aufgeladen wird,
für billigmässige Belohnung dahin fahren,
treulich verwahren und redlich überliefern will,
kein Stück verfahren oder irgend anderswo
hinbringen als mir aufgegeben ist,
was mir etwa an Geld und Wechseln
zurück zubringen gereicht wird,
aufrichtig und ohne einzige Hinterhaltung
überreichen und mich in allen so betragen will,
wie einem redlichen, aufrichtigen
und getreuem Fuhrmann gebührt.
Ralf
03. August 2011
Wetterbedingt blitzt es derzeit ja hier und da ganz schön heftig. Im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt blitzt es jedoch ab sofort ein etwas weniger als im Rest der Republik. Denn der Salzlandkreis hat beschlossen keine mobilen Radarkontrollen mehr durchzuführen.
Offiziell sei es wohl zu teuer geworden:
Zudem schienen die Geschäfte ohnehin schlecht zu laufen. Nur gut 63.000 Euro habe 2010 das Blitzen im gesamten Landkreis eingebracht. Offenbar stand der Erlös in keinem überzeugenden Verhältnis zum Aufwand.
Der Erlös stand in keinem Verhältnis zum Aufwand? Haben nicht mehrfach Gerichte entschieden das Radarkontrollen, egal ob stationär oder mobil, einzig und alleine zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und nicht zur Generierung von Einnahmen durchgeführt werden dürfen?
Der Salzlandkreis ist damit wahrscheinlich auch der erste Landkreis der indirekt, dafür aber offiziell, zugibt, dass sich die Abzockerei von Autofahrern nicht lohnt und man deswegen die Finger davon lässt.
Wie heißt es so schön? Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.
Ralf